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Der Telebasel News Beitrag vom 15. März 2018.

Basel

Petition gegen Quartierparking Landhof eingereicht

Die «IG Quartierparking Landhof – Nein!» hat gestern eine entsprechende Petition dem Regierungsrat und dem Grossen Rat übergeben.

Insgesamt habe die «IG Quartierparking Landhof – Nein!» der Regierung und dem Grossen Rat am Mittwoch, 14. März 2018, 1’230 Unterschriften übergeben.

Für die Gegner des Parkings unter dem Landhof sei die hohe Zahl an Unterschriften ein klares Zeichen – die Quartierbewohner wollen kein Parkhaus unter dem Landhof. Zwar begrüsst die IG eine Parkplatzlösung zu finden, der Landhof sei jedoch nicht der richtige Ort für ein solches Vorhaben.

«Wir fordern damit vom Regierungsrat Basel-Stadt, den Investoren und Befürworterinnen und Befürworter des geplanten Parkings unter dem Landhof, vom geplanten Vorhaben Abstand zu nehmen und eine vernünftige und nachhaltige Verkehrspolitik und Verkehrsplanung für das Quartier zusammen mit allen Quartierbewohnerinnen und Quartierbewohnern anzustreben», heisst es in der entsprechenden Medienmitteilung. Die Gegner erwägen aber auch juristische Schritte gegen verschiedene Regierungsbeschlüsse. Sobald das Baugesuch vorliege, werde man Einsprache erheben, sagte der Kampagnenleiter Roberto Rivetti gegenüber der «bzbasel».

«Anwohner brauchen das Parkhaus»

Geht es nach der Regierung ist das Parking unter dem Landhof beschlossene Sache. Die «Zum Greifen AG», welche die Ausschreibung gewonnen hatte, soll das Parking bauen und später dann als Betreiber fungieren. Danach soll sie dafür sorgen, dass die rund 200 Parkplätze nur von Quartierbewohnern benutzt werden.

Auch Pierre Moulin, Vizepräsident Wohngenossenschaft Landhof begrüsst das Projekt: «Wir brauchen das Parkhaus vor allem für die Anwohner. Wir von der Genossenschaft haben einmal 50 Parkplätze reserviert. Weil wenn wir Wohnungswechsel haben, ist immer die Frage, wo kann ich das Auto abstellen. Und wie sie wissen, sind im Wettsteinquartier sehr viele Parkplätze abgebaut worden.»

Es gab bereits drei Vorstösse zum Thema, ausserdem wartet noch eine politische Debatte. Die 1,7 Millionen Franken für das Projekt sollen aus dem Pendlerfonds, nicht aus der Staatskasse, kommen. Deshalb können die Gegner kein Referendum ergreifen. Laut Befürwortern seien sowieso schon 90 Parkplätze reserviert, deshalb scheint ein Bedürfnis vorhanden. Die IG möchte das Unterschriftensammeln trotz Petitionsübergabe fortsetzten und lässt sich nicht entmutigen.

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