(Bild: Telebasel)

Basel

Beim Bummeln in Erinnerungen schwelgen

Tambourmajore, Tambouren und Pfeifer ziehen noch an drei Sonntagen nach der Fasnacht durch die Stadt. Doch was hat es mit den Bummel-Sonntagen auf sich?

Die «drey scheenschte Dääg», wie die Basler Fasnacht auch genannt wird, gehen bekanntlich mit dem Endstraich um 4 Uhr am Fasnachts-Donnerstagmorgen zu Ende. Zur Tradition gehört aber ebenso, dass die fasnächtlichen Klänge an den drei darauffolgenden Sonntagen nochmals in die Strassen Basels zurückkehren.

In den Abendstunden der drei sogenannten Bummel-Sonntage versammeln sich nochmals hunderte Zuschauer in der Innerstadt. Sie warten auf die Pfeifer, Tambouren und Guggenmusiken, welche ab 16 Uhr langsam in die Stadt zurückkehren. Viele Cliquen nutzen den Tag für Ausflüge oder gemeinsame Restaurantbesuche bevor sie durch die Strassen ziehen.

Ein Bedürfnis der Cliquen

Es sei schon immer ein Bedürfnis der Cliquen gewesen, sich nach der Fasnacht nochmals zu treffen und in Erinnerungen zu schwelgen, sagt der ehemalige Obmann des Fasnachts-Comités Felix Rudolf von Rohr. Dazu hätten viele das Bedürfnis, nochmals musizierend durch die Strassen zu laufen.

Die drei Bummel-Sonntage habe es so früher noch nicht gegeben. Weil die verschiedenen Cliquen aber recht unkoordiniert und teilweise noch viele Wochen später unterwegs waren, wurden die Polizeivorschriften angepasst. Heute ist es den Fasnächtlern an den drei Sonntagen nach der Fasnacht pauschal erlaubt, musizierend durch die Innerstadt zu ziehen. Und zwar jeweils von 16 bis 22 Uhr. Das führt dazu, dass die fasnächtliche Zeit am dritten Bummel-Sonntag um 22 Uhr definitiv zu Ende geht.

Weitere Hintergründe gibt es am Samstag, 17. März 2018, um 19:15 Uhr in einer Spezialsendung zum letzten Bummel-Sonntag. 

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