(Symbolbild: Kapo AG)

Basel

Unfälle mit E-Bikes mehr als verdoppelt

835 Verkehrsunfälle hat die Kantonspolizei Basel-Stadt 2017 gemeldet. Das sind 36 Unfälle weniger als im Vorjahr.

An den Folgen eines Verkehrsunfalls gestorben ist im vergangenen Jahr eine Person. Dies ist die tiefste Zahl von Verkehrstoten im Kanton Basel-Stadt seit Beginn der Erhebung einer Verkehrsunfallstatistik im Jahr 1943, wie das Justiz- und Sicherheitsdepartement am Dienstag mitteilte. 2016 waren vier Verkehrstote registriert worden.

Die Zahl der Leichtverletzten hat 2017 um 29 auf 360 Personen abgenommen. Schwerverletzte gab es mit 85 Personen zwölf weniger als im Vorjahr.

Zunahme bei Unfällen mit E-Bikes

Nach Fahrzeugen wurde erneut eine Zunahme bei den Unfällen mit E-Bikes registriert, die um 13 auf 33 stiegen. Unfälle mit einer Beteiligung von schweren Motorwagen haben um fünf auf 81 zugenommen. Bei den Unfällen mit Linienbussen gab es eine Zunahme um zwei auf 19.

Rückgänge in übrigen Kategorien

In den übrigen Kategorien gab es Rückgänge: Leichte Motorwagen blieben mit 708 Unfällen (-32) die wichtigste Kategorie, gefolgt von 147 Unfällen mit Velos (-11). Die Zahl der Unfälle mit Fussgängern ging um 22 auf 74 zurück. Unfälle mit Motorrädern gab es 63 (-3) und solche mit Mofas 8 (-5). Unfälle mit Trams nahmen um 23 auf 27 ab.

Bei insgesamt 81 Unfällen (-6) war eine Unfallursache ein zu starker Alkoholkonsum, das heisst mehr als 0,25 Milligramm Alkohol pro Liter Atemluft. Einen leichten Anstieg um drei auf 23 Unfälle verzeichnete die Polizei dabei bei der Zahl der Unfälle mit alkoholisierten Velofahrern. Mit unter Alkohol stehenden Motorfahrzeuglenkern gab es 56 Unfälle (-9).

Zu 173 Unfällen (-32) kam es aufgrund einer Missachtung von Vortrittsregeln. Bei 117 Unfällen (+9) war ein zu nahes Aufschliessen der Grund für den Unfall. Nach Strassenart betrachtet hat es 2017 auf der Autobahn leicht mehr Unfälle gegeben, während im Stadtgebiet und in Riehen eine Abnahme registriert wurde.

(sda)

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