Basel

Baselländer leben länger als Städter

Welches ist die Todesursache Nummer 1 und wie sieht es mit der Lebenserwartung aus? Diese und weitere spannende Fakten aus Gesundheitsstatistiken gibt es hier.

In der Themenwoche vom 19. bis 24. März beleuchtet Telebasel interessante Aspekte unter dem Schwerpunkt «Teure Gesundheit». Aber bereits im Vorfeld finden Sie online Wissenswertes zum Thema Gesundheit. So stehen der Fitnesswahn, die Hausärzte sowie die Plastische Chirurgie im Fokus.

Zum Auftakt wollte Telebasel wissen, wie es eigentlich um die Gesundheit der Basler Bevölkerung steht. Deshalb gibt es hier einige interessante Fakten zu Gesundheitsstatistiken.

Lebenserwartung

In punkto Lebenserwartung liegen die Basel-Städter mit 84,4 Jahren bei den Frauen und 80,4 bei den Männern unter dem Schweizer Durchschnitt. Im Jahre 2014 wiesen die städtischen Männer gar die niedrigste Lebenserwartung des ganzen Landes auf. Die Baselländer liegen hier leicht darüber. Laut Gesundheitsreport geht es den Baselbieterinnen und Baselbietern im Vergleich mit der gesamtschweizerischen Entwicklung sogar gut bis sehr gut. Die höchste Lebenserwartung haben Menschen im Kanton Tessin.

Bezüglich der Mortalität belegt der Stadtkanton gemäss dem Schweizerischen Gesundheitsobservatorium gesamtschweizerisch den zweiten Platz. Dagegen steigt die Geburtenrate in beiden Kantonen.

Sterblichkeit nach Wohnviertel

Eine ebenfalls sehr interessante Untersuchung liefert das Statistische Amt Basel Stadt. Hier wurde untersucht, in welchem Teil in Basel 2016 die meisten Menschen gestorben sind. An der Spitze liegen Riehen und das St. Johann-Quartier mit 216 Todesfällen. Dahinter mit etwas Abstand das Wohnviertel am Ring. Am wenigsten Bewohnerinnen und Bewohner starben in Bettingen und in der Altstadt im Kleinbasel.

(Grafik: Telebasel)

Todesursachen

Als häufigste Todesursache im Stadtkanton gelten Herz- /Kreislauferkrankungen. Das ist aus der Gesundheitsstatistik Basel-Stadt zu entnehmen. Das ist auch im Landkanton der Fall, sowie auch im gesamtschweizerischen Vergleich. Am meisten ist diese Todesursache bei älteren Menschen zu beobachten. Auf Platz zwei folgt Krebs.

Danach weicht der Kanton Basel-Stadt etwas vom Schweizer Durchschnitt ab. Während hier die Erkrankung der Atmungswege sowie die Zuckerkrankheit weitere häufige Todesursachen sind, ist im schweizweiten Vergleich Demenz an dritter Stelle zu finden.

Spitalaufenthalte

Die Anzahl an Pflegetagen hat in Basel-Stadt in den letzten Jahren zugenommen. In Privatspitälern von 2015 bis 2016 gar um 9,5 Prozent. Die Hospitalisierungsrate der beiden Halbkantone liegt über dem gesamtschweizerischen Durchschnitt. In Basel-Stadt bei 172 Patienten auf 1’000 Einwohner und bei Baselland bei 155. Der schweizweite Durchschnitt liegt bei 133.

Gesundheitskosten

Basel-Stadt weist schweizweit die höchsten Gesundheitskosten auf. 2017 betrug die durchschnittliche Krankenkassenprämie 567.30 Franken. Der zweitteuerste Kanton ist Genf. Im Ranking des Medikamentenkonsums belegt Basel-Stadt den vierten und Baselland gar den zweiten Platz.

(Grafik: Telebasel)

Auch die Ärztedichte ist hier in der Region sehr hoch, im Stadtkanton fällt ein Arzt auf 235 Einwohner, das ist doppelt so viel wie im Schweizer Durchschnitt.

In der Themenwoche vom 19. bis 24. März beleuchtet Telebasel interessante Aspekte unter dem Schwerpunkt «Teure Gesundheit»: Täglich in den Telebasel News um 18:30 Uhr und ab 19:00 Uhr stündlich. Ausserdem gibt es im Telebasel Report einen vertieften Einblick in das komplexe Gesundheitssystem, am Mittwoch, 21. März, ab 19:30 Uhr stündlich. Am Samstag, 24. März, widmet sich zudem eine Spezialsendung dem Thema Gesundheit.

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