Featured Video Play Icon
Der Telebasel News Beitrag vom 9. März 2018.

Basel

Diese BASF-Gebäude warten auf kreative Köpfe

5'000 Quadratmeter für Kunst, Kultur, Gewerbetreibende und Start Ups. der Chemiekonzern BASF stellt drei seiner Gebäude auf dem Klybeckareal zur Verfügung.

Fünf Jahre lang sollen Kulturschaffende, Künstler, Start Ups oder auch Gewerbetreibende auf dem Areal der BASF eine Bleibe finden.

Ein Blick in das Innere der BASF-Gebäude:

Das gesamte Industriegelände mit einer Fläche von 300’000 wird von den Eigentümern Novartis und BASF kaum mehr genutzt und soll komplett umgeplant werden. Während der Zukunftsplanung mit dem Kanton Basel-Stadt wurde deutlich, dass von der Bevölkerung eine Zwischennutzung gewünscht wird. Novartis und BASF haben sich sogleich auf die Suche nach geeigneten Räumen gemacht, denn nicht das ganze Areal und längst nicht alle Gebäude können genutzt werden.

Lediglich drei Gebäude der BASF wurden als tauglich befunden. Wichtig bei der Auswahl war, dass im Inneren keine chemischen Produktionstätigkeiten ausgeführt wurden. Insgesamt werden voraussichtlich ab Oktober 2018 5’000 Quadratmeter frei.

Der BASF-Projektleiter von Klybeckplus, Ferenc Deme, zeigt die frei werdenden Räume:

(Video: Telebasel)

Der Verein «Unterdessen» sucht jetzt geeignete Zwischenmieter welche die Quartierentwicklung vorantreiben. Es ist eine der grössten Zwischennutzungsprojekte, sagt Pascal Biedermann vom Verein.

«Das Areal ist sehr toll gelegen. Am St. Johann-, Klybeck- und Matthäusquartier. Da gibt es ein sehr hohes Potential an kreativen Leuten, die sich auf die Zwischennutzung einlassen können. Was auch toll ist, ist dass wir viel Fläche haben und sehr verschiedene Räume. Es gibt ganz kleine Einheiten, es gibt die grosse Halle, sehr helle Werkstätten und das lässt eine sehr bunte Mischung zu.»

Einen Kriterienkatalog für die neuen Mieter gäbe es bei der Auswahl nicht. Der Verein schaue eher, wer einen grossen Bedarf an günstigen Räumlichkeiten habe und was dem Quartier am meisten bringen würde.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Auch interessant