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Der Trailer zu «Die phantastische Geschichte von L’homme Cirque». (Video: Pamy GmbH Mediaproductions)
Basel

«Die phantastische Geschichte von L’homme Cirque» auf Telebasel

Telebasel zeigt am Samstag und Sonntag, 10. und 11. März 2018, den Film «Die phantastische Geschichte von L’homme Cirque». Ein Stummfilm für Gross und Klein.

Obwohl das Werk in den 30er Jahren spielt, wurde in Farbe an historischen Basler Schauplätzen gedreht. In den Hauptrollen spielen David Dimitri, Sohn des legendären Schweizer Clowns, Ladina von Frisching, Alexander von Glenck und Patrick Allmandinger, der den meisten Zuschauern als Comedian «Almi» ein Begriff ist. Hinter der Produktion steht Alexander von Glenck mit seiner Arlesheimer Firma Pamy, die Theaterstücke, Filme für TV und Kino sowie Opern produziert.

Zur Geschichte

David (David Dimitri) träumt von seinem eigenen Zirkus, er wohnt in der Scheune von Mr. Max’s Hofgut. Claudine (Ladina von Fisching), die schöne Tochter von Mr. Max und David verlieben sich – keine einfache Liebe! Claudine soll jedoch den reichen und bösen Master Heinrich (Almi) heiraten, David muss sie retten.

Eine zarte Liebesgeschichte mit Humor, Herz, Drama und dem inneren Zirkus-Gefühl. Die Geschichte wird durch Gestik, Mimik, Musik und durch einzelne Texttafeln erzählt und ist für Kinder ab 8 Jahren geeignet.

Ein Ohrwurm für den Stummfilm

Den Titelsong zu «Die phantastische Geschichte von L’homme Cirque» liefert das deutsch-schweizer Duo Wolkenflieger. Der Song «Was ist Zeit?» wurde eigens für den Film produziert. Er handelt von der Zeit und davon, das Leben auch zu leben.

Wolkenflieger besteht aus der in Querfurt geborenen Schlagersängerin Anja Emmrich und Sänger und Schauspieler Samuel Klauser, der aus Luzern stammt.

(Video: Youtube)

Schauspieler, Sänger, Produzent und Software-Spezialist

Der Schweizer Sänger und Schauspieler Alexander von Glenck wuchs in der Gegend von Basel auf. Sein Studium absolvierte er an der staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg sowie an der Universität Hamburg. Noch während des Studiums sang und spielte er den Papageno in Mozarts «Zauberflöte» in einer Werkstatt-Aufführung bei Basel, heisst es im Pressetext.

Nach dem Studium gründete er zusammen mit dem Gitarren- und Lautenvirtuosen Juan Reitze de la Masa das Johannes Brahms Konservatorium in Hamburg (neu, nachdem es im Zweiten Weltkrieg zerstört worden war, die Red.). Im Interesse der Wissenschaft verzichtete er viele Jahre auf eine Bühnenkarriere und arbeitete deshalb als Computer- und Software-Spezialist.

Produzent und Darsteller im Talk

Seit zehn Jahren ist er wieder aktiv im Theaterumfeld tätig. Seine erfolgreichste Produktion war die «Zauberflöte für Kinder» am Opernhaus Zürich, welche neun Jahre im Spielplan stand und von über 120’000 Kindern gesehen und gehört wurde. Er produzierte Opern von Mozart, Rossini, Orff und Operetten von Offenbach und wirkte jeweils als Sänger und Darsteller mit.

2011 stieg er als Koproduzent bei der Realisierung des Kino-Spielfilms «Kleine Morde» – u.a. mit Uwe Ochsenknecht – ein. Als La Roche wirkte er im Lustspiel «Der Parasit» von Friedrich Schiller in einer Produktion des Theaters Weiland mit. Vergangenes Jahr spielte er in der Operette «Wiener Blut» den Grafen Bitowski und in Mozarts «Zauberflöte» sang und spielte er den «Sprecher».

Im Film «Die phantastische Geschichte von L’homme Cirque» wirkt er als Darsteller und Produzent mit.

Der Telebasel Talk mit Alexander von Glenck vom 07. März 2018:

(Video: Telebasel)

«Manchmal anstrengend, aber toll»

Neben den bekannten Basler Persönlichkeiten wie David Dimitri und Patrick Allmandinger wurden für den Basler Stummfilm «Die phantastische Geschichte von L’homme Cirque» über 50 Laiendarsteller und -darstellerinnen eingesetzt.

Tonja Müller ist eine dieser Laiendarsteller. Die 9-Jährige kommt aus Kleinhüningen und ist dort mit ihren drei Geschwistern aufgewachsen. Seit zwei Jahren besucht sie ein Mal wöchentlich einen Kurs im Wettsteinschulhaus: «Dort haben wir einmal ein spezielles Angebot erhalten und so kam ich zur Rolle», erzählt sie. Der Alltag als Nebendarstellerin sei «manchmal anstrengend, weil man gewisse Dinge immer wieder wiederholen muss», aber im Grossen und Ganzen sei es sehr toll gewesen.

Tonja Müller im Interview:

(Video: Telebasel)

Der Stummfilm in voller Länge auf Telebasel

Am Samstag, 10. März 2018, zeigt Telebasel den Film in voller Länge um 19:15 Uhr, 20:15 Uhr und 21:15 Uhr. Am nächsten Tag, Sonntag 11. März, läuft der Streifen um 9:15 Uhr und 10:15 Uhr in der Wiederholung. 

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