(Symbolbild: Keystone)
Basel

Schutz für zwei Naturgebiete in Riehen

Das Amphibienlaichgebiet Weilmatten und die Wieseböschung Mühlematten will die Basler Regierung in das Inventar der geschützten Naturobjekte aufnehmen.

Für beide Gebiete, die in der Gemeinde Riehen liegen, soll zudem eine Schutzverordnung erlassen werden. Sie sind bereits der Naturschutzzone zugeordnet.

Das Amphibienlaichgebiet Weilmatten liegt rechtsufrig der Wiese zwischen der Wiesendamm-Promenade und der Landesgrenze. Es besteht aus mehreren Weihern. Laut einer Mitteilung der Regierung vom Dienstag ist das Gebiet besonders für gefährdete Amphibienarten ein wichtiger Lebensraum. Dort lebten der seltene Laubfrosch, der Kammmolch, Schmetterlinge, Libellen, Heuschrecken und gefährdete Pflanzen.

Bei der Wieseböschung Mühlematten handelt es sich um eine artenreiche Wiese von nationaler Bedeutung, schreibt die Regierung. Diese Dammböschung erstreckt sich auf der rechten Seite der Wiese von der Weilstrasse-Brücke bis zum Erlensteg.

Lebensraum für gefährdete Tiere und Pflanzen

Dieses Gebiet habe eine wichtige Funktion als Lebensraum für seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten, die auf magere und trockene Wiesen angewiesen seien. Hier seien noch das Mauer-Felsenblümchen und die in der Schweiz stark gefährdete Dreizahn-Turmschnecke zu finden, heisst es.

Beide Objekte wurden schon mit der Zonenplanrevision Riehen der Naturschutzzone zugewiesen. Mit den geplanten Schutzmassnahmen sollen laut Regierung die Erholungsnutzung und die Freizeitaktivitäten besser gelenkt werden. Auch könnten die Pflege, der Unterhalt und die Zuständigkeiten klarer definiert werden.

Die Regierung ermächtigte das Bau- und Verkehrsdepartement ein Vernehmlassungsverfahren durchzuführen. Betroffene und interessierte Grundeigentümer, Institutionen und Organisationen sollen sich zu den geplanten Unterschutzstellungen und Verordnungen äussern.

(sda)

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