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Der Telebasel News Beitrag vom 3. März 2018.

Basel

Terror, Lüge und Wahrheit

Die öffentliche Tagung zum Thema «Terror, Lüge und Wahrheit» im SCALA in Basel war restlos ausverkauft. Mit dabei prominente Redner – und Telebasel.

Der prominente Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser, dessen Ansichten vielerorts auf Begeisterung, aber auch auf Ablehnung stossen, hielt einen Vortrag mit dem Titel «Was ist eigentlich dieser sogenannte Krieg gegen den Terror?».

Der 1941 geborene Musiker und Komponist Elias Davidsson beschäftigt sich mit Völkerrecht und vor allem mit den Geschehnissen des 11. Septembers 2001. Der Titel seines Vortrags lautete «Terror und öffentliche Meinung».

Die geladenen Redner sind der Meinung, dass das, was uns allen von den etablierten Medien «serviert» wird, nicht unbedingt der ganzen Wahrheit entspricht. So auch der dritte Redner, Thomas Meyer, seines Zeichens Herausgeber der Zeitschrift Der Europäer und Gründer des Perseus Verlags. Er hielt einen Vortrag mit dem Titel «Terror im Spannungsfeld von Lüge und Wahrheit».

Laut bz vom 8. Februar 2018 lehnen Dr. Daniele Ganser und seine Mitstreiter den Begriff «Verschwörungstheoretiker» ab, weil dieser mittlerweile zu einem abwertenden Kampfbegriff geworden sei und zudem impliziere, ihre Ansichten beruhten auf wissenschaftlich belegten Theorien. Treffender sei der Begriff «Verschwörungsmystiker», da ihre Ansichten sich in Geisteswelten jenseits des Weltlichen begründeten.

Verschwörung hin oder her, die öffentlich Tagung mit anschliessender Podiumsdiskussion stiess auf enormes Interesse und war bereits seit Wochen komplett ausverkauft. Bei der Veranstaltung drängten sich die Zuschauer gar in den Gängen.

8 Kommentare

  1. Bis heute konnte mir noch niemand, der Ganser angreift erklären, was an Ganser denn verwerflich sein soll. Sein Einsatz für Frieden und für die Einhaltung des Völkerrechts etwa? Das Aufdecken von Kriegspropaganda? Seine Kritik an illegalen Angriffskriegen? All dies ist doch in höchstem Maße begrüßenswert. Und zwar selbst dann, wenn sich die absurde offizielle Version über 9.11. trotz aller Ungereimtheiten als zutreffend herausstellen sollte.Report

  2. Mich interessiert nicht, was bz meint, sondern was Daniele Gansers Arbeit beschreibt und das ist mit Sicherheit nicht Verschwörungsmystisch, wie ihm hier wohl zugeschoben werden soll.Report

  3. Author Torsten-Mann :

    Wer sich für Geheimarmeen, inszenierten Terror und verdeckte Kriegsführung interessiert, dem empfehle ich Thomas Auerbachs Buch “Einsatzkommandos an der unsichtbaren Front” zu lesen, anstatt sich von Ganser’s Gladio-Story langweilen zu lassen. Ich selbst habe Auerbachs Buch heute bekommen und ich halte es für sehr wichtig und interessant.
    Basierend auf Stasi-Unterlagen beschreibt der Autor, mit welchem Aufwand die kommunistischen Geheimdienste in Europa ein Netzwerk von Einsatzkommandos aufgebaut haben, welche die Aufgabe hatten, sowohl in Friedenszeiten als auch im Krieg bzw. im Vorfeld eines Angriffs des Warschauer Pakts auf Westeuropa, Terror-, Mord- und Sabotageanschläge durchzuführen. Die Palette reicht von der Ermordung oder Entführung einzelner Entscheidungsträger bis hin zur Vergiftung der Trinkwasserversorgung oder der Sabotage von Kernkraftwerken. Bezeichnenderweise wurden von den Ostblock-Geheimdiensten u.a. die Mitglieder westlicher kommunistischer Parteien zu Terroristen und Saboteuren ausgebildet. Bekannt wurde z.B. die der DKP angegliederte “Gruppe Ralf Förster”, deren Existenz die DKP übrigens bis heute vehement bestreitet. Während die Gladio-Story in den alternativen Medien rauf- und runtergebetet wird und man sogar in linken Mainstream-Medien gelegentlich davon hört, erfährt man über die KP-Geheimarmeen praktisch gar nichts und selbst die RAF wird als ein verirrter Auswuchs der 68er-Studentenrevolte dargestellt, anstatt als der verlängerte Arm von MfS und KGB. Es wird viel zu selten darauf hingewiesen, dass z.B. Ulrike Meinhof Mitglied der KPD war! Report

  4. Immerhin wurde ein kleiner Beitrag zu dieser Veranstaltung gesendet! Wie wäre es, wenn man vielleicht im Rahmen der Meinungsfreiheit und aus Sicht von gutem Journalismus, den ganzen Event übertragen würde! Es wäre sicher interessant, wie die Zuschauer darauf reagieren würden und vielleicht würde dann Tele Basel auch gelobt werden! Hat Tele Basel Mut oder gleicht er sich dem Mainstream an???Report

    1. Lieber Herr Bloch
      Auch wenn die Reaktion des Publikums interessant wäre, ist die Übertragung einer Veranstaltung nicht eine Frage des Mutes von Telebasel, sondern eine der Ressourcen.Report

      1. Mit den soeben durch die Abstimmung gewonnenen Gebühren, dürfte die Diskussion um Ressourcen obsolet geworden sein…..Journalismus ist halt ein sehr schnelllebiges Genre….Report

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