Sophie Jung gehört zu den Ausgezeichneten beim Manor-Kunstpreis. (Bild: Kunstmuseum Basel)
Basel

Sophie Jung gewinnt Manor-Kunstpreis

Der Manor Kunstpreis 2018 geht auch an Sophie Jung. Die 1982 in Luxembourg geborene Bildhauerin und Performerin lebt in Basel und London. Jung wird im Zusammenhang mit dem aktuellen Basler Museen- und Bühnen-Projekt Performance Process ausgezeichnet.

Jung verbinde Performance «als Bindemittel zwischen Text und Objekt», lobt das Kunstmuseum Basel in seiner Medienmitteilung vom Donnerstag namens der Jury. Ihr stark Gegenwart-orientiertes Schaffen knüpfe an eine lange Basler Performancekunst-Tradition an, zu der etwa die Reines Prochaines oder Alex Silber genannt werden.

Jung, die 2016 bereits den Swiss Art Award erhalten hatte, ist eine von sechs Künstlerinnen und Künstlern, die mit dem Manor Kunstpreis 2018 ausgezeichnet werden. Das Gegenwartskunst-Haus des Basler Kunstmuseums plant als Teil des mit 15’000 Franken dotierten Preises eine Ausstellung zu ihren Arbeiten ab November.

Name nachgereicht

Üblicherweise gibt Manor die Namen aller Preisträgerinnen und Preisträger eines Jahres jeweils im Januar bekannt. Diesmal war das Basler Kunstmuseum mit der Jurierung hintendrein, wie dort zu erfahren war, weshalb Jung auf der Namenliste vom 18. Januar 2018 fehlte und nun einzeln nachgereicht wurde.

Seit 36 Jahren zeichnet Manor mit ihrem Kunstpreis junge Kulturschaffende der Bereiche Malerei, Skulptur, Fotografie, Videokunst und Installation aus. Ihr Kunstpreis wird alternierend von einer Fachjury in mehreren Schweizer Städten vergeben.

(sda)

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