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Der Telebasel News-Beitrag vom 15. Februar 2018.
Basel

WG-Bewohner für die Muba gesucht

Es klingt wie die umstrittene Sendung «Big Brother»: Während der Muba werden vier junge Leute in einer Wohnung gefilmt, die an der Muba extra aufgebaut wird. Die kurzzeitige Wohngemeinschaft hat dennoch viel Privatsphäre.

«Das ist nicht Big Brother!» Es ist ein aussergewöhnliches Projekt der Basler Muba: Die Traditonsmesse sucht vier junge Leute, die während zehn Tagen in einer extra gebauten Wohnung als Wohngemeinschaft wohnen. Täglich haben diese vier Leute Aufgaben zu erfüllen und werden dabei gefilmt. So zum Beispiel auf Zeit kochen oder ein Regal zusammenbauen.

Telebasel ist Medienpartner bei diesem Projekt, das insbesondere der Möbelhändler IKEA und der Grossverteiler Denner finanzieren. Es klingt wie eine Neuauflage der bekannten Sendung «Big Brother», folgt jedoch einem anderen Konzept. «Es geht um das Thema: Meine erste Wohnung», sagt Muba-Messeleiter Daniel Nussbaumer. Die Idee dazu hatte eine junge Mitarbeiterin der Muba, welche selber viele Hürden bei ihrer ersten Wohnung entdeckte.

Privatsphäre bleibt gewahrt

So haben die vier freiwilligen WG-Bewohner viel mehr Privatsphäre, als in jenem umstrittenen Sende-Konzept. Auch dürfen sie die Wohnung in der Muba-Halle immer wieder verlassen und ihren Verpflichtungen nachgehen. Die Toilette befindet sich ausserhalb der Wohnung und auch im Badezimmer werden keine Filmkameras aufgestellt.

Dadurch unterscheidet sich das Wohnprojekt von «Big Brother». Die Vierzimmer-Wohnung soll 180 Quadratmeter gross sein. Die vier Teilnehmer leben mit IKEA-Möbeln und ernähren sich vor allem von Denner-Produkten. Und natürlich werden sie für ihre Mühe mit Preisen belohnt. Hält die Gruppe die ganzen zehn Tage durch, darf sie sich über einen IKEA-Gutschein im Wert von 1’500 Franken pro Teilnehmer, einer Einrichtungsberatung und vielen Challenge-Preisen freuen.

Freiwillige ohne Wohn-Erfahrung gesucht

Die Muba sucht vier Freiwillige, die während zehn Tagen in der Wohnung zusammen wohnen wollen. «Ideal wären vier Leute, die sowieso ihre erste Wohnung suchen», sagt Muba-Sprecherin Sabrina Oberländer. Experten bereiten die Freiwilligen darauf vor, was es heisst, zum ersten Mal selbständig zu wohnen.

In den Beratungen geht es auch um Administratives wie Versicherungen, Computer-Anschluss, Steuern. Muba-Besucher können sich selber überzeugen, wie gut die Idee funktioniert. Die Wohnung wird nämlich zugänglich sein, und die WG-Bewohner sollen Auskunft geben über ihre Wohn-Erfahrungen. Telebasel wird Ausschnitte dieser zehn Tage ausstrahlen.

Interessierte können sich hier bewerben.

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