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Der Telebasel Glam Beitrag vom 15. Februar 2018.

Basel

Vier Autoren kreuzen ihre Federkiele

Während 90 Minuten schreiben vier Autoren Kurzgeschichten. Inspiriert werden sie von Bildern auf Würfeln. In Basel sind Gabriel Vetter, Patti Basler, Romeo Meyer und Amina Abdulkadir aufeinander getroffen. Glam durfte die Poeten treffen und beim Event dabei sein.

Die Spielidee ist einfach. Fünf gewürfelte Icons, ein vorgegebenes Szenarium und 180 Sekunden Zeit, sich eine Kurzgeschichte auszudenken.

Telebasel Regio vom 16. Februar 2018.

Die Poeten

Gabriel Vetter wurde in Schaffhausen geboren und ist Kabarettist und Schriftsteller. 2004 wurde er zum «Slammer des Jahres» im deutschsprachigen Raum gekürt. 2 Jahre später gewann er den «Salzburger Stier». Auch mit Basel hat er eine Verbindung, denn er war in der Spielzeit 2012/2013 Hausautor am Theater Basel. Aktuell ist Gabriel Vetter mit seinem Programm «HOBBY – Stand up» unterwegs.

Patti Basler ist Bühnenpoetin, Kabarettistin und Autorin. Sie studierte Erziehungswissenschaften, doch machte bald ihre Leidenschaft zum Beruf. Jetzt tourt sie mit ihren abendfüllenden oder Kurz-Programmen herum, moderiert Anlässe und Poetry Slams, veranstaltet Workshops oder unterhält Gäste und Publikum. Die Veranstaltung ‹Icon Poet› hat sie schon mehrmals gewonnen.

Romeo Meyer ist 39 Jahre alt und stammt aus Basel. Er studierte Schauspiel an der Hochschule Musik und Theater in Zürich und spielte schon während seiner Ausbildung in verschiedenen Theatern in der Schweiz. Danach folgten Festanstellungen in Deutschland und der Schweiz. Seit 2012 ist Romeo Meyer als freischaffender Schauspieler, Improvisator, Moderator und Sänger tätig.

Amina Abdulkadir war auch schon an der Veranstaltung ‹Icon Poet› mit dabei. Sie stammt aus Somalia und mit vier Jahren zog sie nach Basel. Sich selber bezeichnet sie als Wortklangkünstlerin. Im Moment ist sie als Autorin und Bühnenkünstlerin tätig.

Der Telebasel Glam Beitrag vom 12. Januar 2018. 

Icon Poet – Um was geht’s?

Vier sprachgewandte Geschichtentüftler, schreiben auf der Bühne Kurzgeschichten. Basis der Kurzgeschichten bilden 216 Icons, die auf 36 Würfeln abgedruckt sind.

5 Würfel werden gewürfelt und den «Icon Poeten» verbleiben 3 Minuten Zeit, um mit aller Fantasie die 5 gewürfelten Icons, freizügig interpretiert zu Kurzgeschichten zu kombinieren. Freizügig interpretiert meint: Das Icon «Schere» kann zum Beispiel: schnittig, Aufschneider, Schnittmuster oder Cremeschnitte bedeuten, ganz nach dem Motto «Schere dich einen Deut ums Wortwörtliche».

Damit sich bei der anschließenden Performance die Geschichten der vier geladenen Autoren besser vergleichen lassen, wird vor dem Schreiben ein Szenario festgelegt: So entsteht eine Ode an den Wein, ein perfektes Alibi in der Mordnacht, eine unglaubliche Erfindung oder ein romantischer Heiratsantrag.

Ein Moderator (Etrit Halser) gibt das Szenario vor, würfelt die fünf Würfel, behält die Zeit im Auge. Anschließend führt er das Publikumsvoting durch. Nach 8 Durchgängen wird der «Icon Poet» des Abends erkoren. Das Publikum sieht live die gewürfelten Icons via Leinwand, kann mitfiebern und mitschreiben. Die Zuschauer können sich als Ghostwriter der 4 Teilnehmer auf der Bühne anbieten. D.h. sollte der Autor auf der Bühne einen Halb- oder Totalausfall erleiden, kann er Joker einsetzen und statt seiner Geschichte, eine aus dem Publikum vortragen lassen.

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