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Der Telebasel News-Beitrag vom 14. Februar 2018.

Basel

Fasnacht ist ein Romantik-Killer

Rosen gelten am Valentinstag immer noch als äusserst beliebtes Geschenk. Dieses Jahr wurden aber rund die Hälfte weniger Blumen geliefert als 2017 und da spielt auch die Fasnacht eine Rolle.

Seit 1949 feiern die Liebenden jeweils am 14. Februar auch in der Schweiz den Valentinstag. Wie nicht anders zu erwarten war, kam der Impuls dafür von den Gärtnereien. Seither ist der Tag immer mehr kommerzialisiert worden und längst werden nicht nur mehr Rosen oder Sträusse verschenkt, sondern es gibt immer buntere und variantenreichere Geschenkideen.

Tatsächlich werden dieses Jahr weniger Blumen verkauft, das bestätigen auch Basler Blumenläden gegenüber Telebasel. «Die Fasnachtsferien spüren wir schon. Dann verzeichnen wir eine Einbusse von etwa 20 bis 30 Prozent», sagt Michael Fleig vom «Bluemelade bim Schloss» in der Aeschenvorstadt.

Michael Fleig spricht über die Blumenverkauf am Valentinstag. (Video: Telebasel) 

Auch das Blumenhaus Mäglin im Kleinbasel bestätigt diese Aussage. «Letztes Jahr hatten wir doppelt so viele Lieferungen, wie dieses Jahr», sagt Klaus Stöcklin. Das zeige sich vor allem in den Jahren, in denen der Valentinstag in die Nähe der Fasnacht fällt. Aber nicht nur in diesen Ferien sei dieser Effekt zu spüren, meint Andreas Bertschmann von der Blumen Au Bouquet AG.

Andreas Bertschmann über die Auswirkungen von Ferien auf das Blumengeschäft. (Video: Telebasel) 

Konkurrenz wird grösser

«Aber auch die Konkurrenz wird grösser», so Stöcklin. Damit meint er vor allem Parfum, Unterwäsche oder auch Schokolade. Letztere wird nämlich immer beliebter. «Wir verkaufen am Valentinstag viel mehr Praliné als sonst und machen diese auch speziell für diesen Tag», sagt Rosalba Schiesser. Seit 8 Uhr am Morgen laufe das Geschäft auch Hochtouren.

Schokolade werde immer gekauft, sagt Rosalba Schiesser. (Video: Telebasel) 

Trotzdem verschenken Basler zum Valentinstag immer noch gerne Blumen. «Es ist ein Blumentag», sagt Bertschmann. Die meisten Romantiker lassen sich im Geschäft beraten, aber auch Telefonbestellungen sind beliebt.

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