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Der Telebasel News Beitrag vom 2. Februar 2018.

Basel

Wenn sich Wessels mit Constantin besäuft

Monica Gschwind kommt aus der Steinzeit nach Basel, Hans-Peter Wessels besingt im Abba-Song «Saint-Louis» statt «Waterloo» und Christian Constantin tritt im Boxring nochmals gegen Rolf Fringer an. Die drei «Lyyche» sorgen bei der Zofingerconzärtli-Premiere für Lacher.

Die älteste aller Vorfasnachtsveranstaltungen glänzt mit vielen Pointen. Ein Brüller sind die Parodien der «Drämmli-Knigge», die über der Bühne des Congress Centers eingeblendet werden: «Auch Ältere dürfen einen sitzen haben» – so ziemlich alles, was die BVB in ihren Videos wünscht, verkehrt sich hier ins Gegenteil.

NoBillag, Uni und Tramlinie 3

Herrlich ist auch das «Stiggli» zum Fernsehen in einem möglichen No-Billag-Zeitalter: Der Privatsender «3plus» krallt sich sogleich die «Arena». Diese flimmert nun als «Marlboro-Arena» mit permanenter Werbeberieselung vor sich hin.

Natürlich gehört aber die Bühne am meisten den drei «Lyyche». Monica Gschwind kommt gleich zu Beginn an die Reihe: «D Uni – die git’s wirklich?» fragt die Baselbieter Bildungsdirektorin, die in Begleitung von Rampasse-Neandertalern und von Conradin Cramer durch Basel geführt wird. Später radelt Regierungsrat Hans-Peter Wessels ins Elsass, wo er auf den BaZ-Journalisten Michael Bahnerth trifft und prompt mit der ominösen Million für die Tramlinie 3 sein Waterloo erlebt. Dementsprechend stimmt er sogleich den Abba-Klassiker mit «Saint-Louis» an.

«Gangsta»-Constantin

Die dritte «Lyyche», FC-Sion-Präsident Christian Constantin, stolziert als eitler Gockel über die Bühne und feiert sich selbst in einer Walliser Version von Coolios «Gangsta’s Paradise». Schliesslich kommt es noch zu einem Treffen zwischen Wessels und Constantin, was bei ganz schön viel Fendant zu einer Verlängerung der Tramlinie 3 ins Wallis führt.

Nicht alle «Stiggli» begeistern gleichermassen, doch die meisten überzeugen. Was den Wortwitz anbelangt, ist die Beizentour der FCB-Legende Karli Odermatt am raffiniertesten. Dort schaffen es die Zofinger in wenigen Sätzen ein Fussballspiel anhand von ziemlich allen Basler «Gnille» zu beschreiben – so etwa mit einem Tor(stübli) ins «Schiefe Eck» und ja nicht in die «Mitte»…

Auch sonst greifen die Zofinger so Einiges aus dem vergangenen Jahr auf. «Zibele» Arslan und Franziska «Butzschach» protestieren gemeinsam gegen die BaZ-Kampagnen. Und bei einer «MeToo-Fachstelle» meldet sich auch noch die die Hausbesitzerin Rösli, um über den Eigenmietwert zu klagen.

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