Die aufständischen Jugendlichen haben sich vor dem Gymnasium Leonhard versammelt. (Bild: Staatskanzlei Basel-Stadt)
Basel

Linksextreme Gymnasiasten suchten Konfrontation

Am Abend des 24. Juni 2016 kam es in Basel zu einer unbewilligten Demonstration von Gymnasiasten. Gegen 18 der rund 50 Linksautonomen hat die Basler Staatsanwaltschaft Anklage erhoben.

1. Februar 2018. Den Schülern werde eine ganze Reihe von Delikten vorgeworfen, wie etwa mehrfache Sachbeschädigung, Gewalt und Drohungen gegen Beamte, Landfriedensbruch und Körperverletzung, berichtet «20 Minuten» am Donnerstag, 1. Februar 2018. Ein Teil der Aufständischen seien Schüler des Gymnasiums Leonhard gewesen, wie es in der Anklageschrift, welche «20 Minuten» vorliege, heisst.

Bei der Demonstration am 24. Juni 2016 seien Sachschäden in Höhe von über 180’000 Franken entstanden zudem sind zwei Polizisten verletzt worden. Begonnen hat die Demonstration am Abend des besagten Tages. Die Schüler hätten sich auf dem Pausenhof des Gymnasiums Leonhard versammelt und seien von dort aus vermummt mit Flaschen, Hämmern und Farbgläsern bewaffnet etwa um 22 Uhr losgezogen.

Auf Krawall vorbereitet

Auf die Konfrontation seien die Jugendlichen im Alter zwischen 18 und 29 vorbereitet und sogar darauf aus gewesen. Als die Polizei die Menge stoppen wollte, hätten die Krawallmacher die Beamten und deren Fahrzeuge mit Steinen und Flaschen beworfen. In der Anklage sei die Rede von einer «äusserst aggressiven Menge», wie 20 Minuten weiter berichtet.

Unter den linksautonomen Aufständigen seien Personen aus der ganzen Schweiz dabei gewesen, welche extra dafür nach Basel angereist sind. Das zeige, dass die Szene schweizweit gut vernetzt sei.

Wer welche Taten begangnen hat, sei allerdings nicht klar. Die 18 Beschuldigten werden kollektiv für alle Taten verantwortlich gemacht.

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