(Symbolbild: Keystone)

Basel

Gefahrgut-Transportbetriebe vom Kantonslabor gerüffelt

Das Basler Kantonslabor hat bei Gefahrgut-Transporteuren Mängel bei 60 Prozent der 15 kontrollierten Betriebe beanstandet. Von den insgesamt 20 einzelnen Beanstandungen betrafen elf bedeutsame Mängel mit unmittelbarer Gefährdung, wie das Labor am Donnerstag mitteilte.

Das kantonale Labor Basel-Stadt hat diese Zahlen in seiner Jahresbilanz der Vollzugstätigkeiten im Bereich des Gefahrgutrechts 2017 zusammengefasst. Es stellt eine gegenüber dem Vorjahr um drei Prozentpunkte verbesserte Beanstandungsquote fest; mit 60 Prozent sei diese jedoch «noch immer als zu hoch zu beurteilen».

Unmittelbare Gefährdung für Gesundheit und Umwelt

Die elf Mängel der Kategorie 1 sind «möglichst schnell zu beheben», da sie «eine unmittelbare Gefährdung der Gesundheit oder der Umwelt darstellen können». Dabei wurden Korrekturmassnahmen verfügt und wurde für den Kontrollaufwand eine Gebühr erhoben. Bei den betreffenden Firmen wird zudem sehr bald nachkontrolliert.

Die Kategorie-1-Beanstandungen betrafen unter anderem Verstösse gegen die Gefahrgut-Strassentransport-Verordnung (SDR), die Überwachung der Vorschriften, Personalausbildung oder fehlende Jahresberichte. Die neun Kategorie-2-Beanstandungen haben hingegen für die gerüffelten Betriebe keine finanziellen Folgen.

(sda)

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