(Bild: Keystone)

Basel

Akanji wechselt für 21,5 Millionen Euro zum BVB

Manuel Akanji geht für 21,5 Millionen Euro zu Borussia Dortmund, berichtet der «Blick». Er ist heute aus dem Trainingslager abgereist.

Am Sonntag geht die Bundesliga wieder los. Jetzt soll sich der BVB noch eine Stärkung gegönnt haben. Diese kostet laut «Blick» 21,5 Millionen, ist 22-jährig und gilt als eines der besten Verteidigertalente in Europa. Die Rede ist von Manuel Akanji.

Unter dem Vorwand er habe Rückenschmerzen, war Akanji am Samtsag nicht im Training zu sehen. Jetzt wurde er am Flughafen gesichtet. Er ist auf dem Weg nach Dortmund, schreibt der «Blick». Die Klubs seien sich anscheinend einig. Die Meldungen bestätigten auch die deutschen Medien «Bild» und «Kicker» in ihren Online-Ausgaben.

Akanji wäre damit der zweitteuerste Super League-Transfer der Geschichte, nur geschlagen von Breel Embolo (30 Millionen Franken zu Schalke), schreibt «Blick» weiter. In den Top 10 befinden sich übrigens sieben FCB Spieler.

  1. Breel Embolo; 30 Millionen Franken zu Schalke
  2. Manuel Akanji; 25. Millionen Franken zu Dortmund
  3. Granit Xhaka: 21 Millionen Franken zu Gladbach/ 11 Millionen plus 10 Millionen Weiterverkaufsbeteiligung
  4. Mohamed Salah; 18 Millionen zu Chelsea
  5. Seydou Doumbia; 15 Millionen Franken zum ZSKA Moskau
  6. Xherdan Shaqiri: 14,2 Millionen Franken zu Bayern München
  7. Mohamed Elneny: 14 Millionen Franken zu Arsenal
  8. Denis Zakaria: 13 Millionen Franken von YB zu Gladbach
  9. Patrick Müller; 12,5 Millionen Franken von GC zu Lyon
  10. Felipe Caicedo; 12 Millionen Franken zu Manchester City

Debüt in der Nationalmannschaft

Akanji hat im letzten Juni sein Debüt für die Schweizer Nationalmannschaft gegeben, nachdem er sich zuvor in Basel einen Stammplatz erkämpft hatte. In der ersten Saisonhälfte stand er beim Schweizer Meister in 18 von 19 Spielen in der Startformation.

Im Schweizer Nationalteam ist Akanji hinter Fabian Schär und Johan Djourou (noch) die Nummer 3 auf der Position der Innenverteidiger. In Abwesenheit von Djourou hat er im November beide Playoff-Spiele gegen Nordirland bestritten.

Bei Borussia Dortmund, wo Akanji auf Nati-Kollege und Torhüter Roman Bürki trifft, stehen im Gegensatz zu anderen Position in der Innenverteidigung keine Superstars im Kader. In der zentralen Abwehr spielten im Herbst der Grieche Sokratis, der Deutsch-Türke Ömer Toprak oder der Spanier Marc Bartra. Die Verteidigung war dabei Dortmunds Problemzone: In 17 Spielen kassierte der BVB 24 Gegentore.

(sda/yge)

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