(Symbolbild: Keystone)

Schweiz

Gefahren beim Fitnesstraining

Jährlich verunfallen rund 4'300 Personen beim Fitnesstraining. Die Gründe dafür sind vielseitig: von Selbstüberschätzung bis zu falschem Gebrauch der Geräte.

Wer kennt sie nicht, die guten Vorsätze fürs neue Jahr? Viele wollen sich nach den Feiertagen wieder in Form bringen. Fitnesstraining ist da eine gute Idee. Doch Vorsicht: In der Schweiz verletzen sich dabei jährlich rund 4’300 Personen, schreibt das Bundesamt für Unfallverhütung in einer Mitteilung.

Richtiges Fitnesstraining erhöht Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination und reduziert dadurch auch das Verletzungsrisiko in diversen anderen Sportarten. Es hat ausserdem einen positiven Einfluss auf den Erhalt der Mobilität und kann als Vorbeugung gegen Stürze im Alter wirken. Für jede Alters- und Leistungsgruppe gibt es passende Angebote.

Empfehlungen von Fussballprofi Dennis Hediger

Beim Krafttraining lassen sich sämtliche Teile des Körpers gezielt trainieren. Allerdings kann es dabei auch zu Verletzungen kommen. Am häufigsten treten diese an Sprung- und Schultergelenken, sowie an Knien und Rumpf auf.

Verletzungen passieren schnell, oftmals wegen Selbstüberschätzung, falschem Gebrauch der Geräte, Überlastung – z. B. durch zu schwere Gewichte –, oder auch durch ungenügendes Aufwärmen.

Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) hat deshalb mit Dennis Hediger, Captain des FC Thun und Personaltrainer, ein Video produziert, das auf die wichtigsten Punkte aufmerksam macht, um Verletzungen beim Krafttraining zu vermeiden.

Für den Fussballprofi ist klar: «Es ist enorm wichtig, sich am Anfang des Trainings gezielt aufzuwärmen und auf die Übungen einzustimmen. Diese müssen korrekt und konzentriert durchgeführt werden. Jeder trainiert für sich selbst – man muss damit niemanden beeindrucken. Weiter ist es wichtig, zwischen den einzelnen Übungen und Trainings Pausen zu machen, damit sich der Körper erholen kann. Der Muskel kann nur in der Ruhephase und nicht während der Belastung wachsen.»

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