Featured Video Play Icon
Basel

Babyglück für Schimpansen-Dame Xindra

Der Zolli Basel hat ein neues Mitglied. Schimpansen-Weibchen Xindra hat ein weibliches Junges in der Weihnachtsnacht geboren.

Mit 42 Jahren ist Xindra eine bereits ältere aber dafür routinierte Mutter. Die kleine Obuasi war bei der Geburt eher ein Leichtgewicht, berichtet der Basler Zolli.

Xindra gehört mit ihren 42 Jahren zu den zehn ältesten Schimpansenweibchen, die in Zoos je Nachwuchs hatten. Dass sie noch einmal Mutter wird, hatte man im Zoo Basel nicht unbedingt erwartet. Ihre Tochter Obuasi ist ihr siebter Nachwuchs. Bei der Geburt war Obuasi zwar etwas kleiner als üblich, aber recht kräftig. Sehr bald trank sie regelmässig bei ihrer Mutter.

Bereits das dritte Schimpansenjunge im Jahr 2017

Die Geburt von Obuasi ist wichtig für das Zuchtprogramm (EEP). Viele Schimpansen in den europäischen Zoos sind schon recht betagt. Will man die Populationsgrösse erhalten, ist Nachwuchs gefragt. In Basel sind in den letzten drei Jahren vier Jungtiere aufgewachsen: Lazima (2014), Ozouri (2017), Obaye (2017) und Obuasi.

Keine guten Zukunftsaussichten in der Natur

In der Natur haben Schimpansen keine rosige Zukunft. Sie werden von der «Internationalen Union zur Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen» (IUCN) als gefährdet eingestuft. Bedroht sind sie unter anderem durch Wilderei. Da Schimpansen nicht in hohen Dichten vorkommen, sich langsam fortpflanzen und meist ganze Gruppen getötet werden, kann Wilderei schnell zur Ausrottung einer Population führen. Auch Habitatsverlust durch menschliche Nutzung und Krankheitsepidemien wie Ebola können von bereits geschrumpften Populationen schlecht verkraftet werden. Ausserdem werden die Krankheiten durch den Kontakt mit Menschen noch schneller verbreitet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*