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Telebasel Gsund vom 19. Dezember 2017

Basel

Gsund: Fokus Verhütungsmittel

Für die Verhütung gibt es ganz unterschiedliche Methoden. Die bekanntesten sind sicher die Pille und das Kondom. Zur Auswahl stehen aber noch viele andere. Sie alle haben ihre Vor- und Nachteile.

Die Entscheidung, welches Verhütungsmittel das Richtige ist, kann von vielem abhängen: Neben gesundheitlichen Gründen und dem Alter spielen auch die persönliche Situation und der Lebensstil, die Beziehung, die Gefühle, die religiösen Überzeugungen und die Einstellung zum Körper eine Rolle.

Für Verhütungsmittel gibt es kein Mindestalter und die Ärzte unterstehen der Schweigepflicht. Jugendliche unter 16 Jahren werden jedoch von den Ärzten etwas konkreter zum Partner befragt und auf das Schutzalter hingewiesen. Bei einer jungen Frau unter 16 Jahren sollte der Partner nicht mehr als drei Jahre älter sein.

Die ‹Pille danach›

Wenn einmal etwas mit der Verhütung schief gelaufen sein sollte, gibt es die Möglichkeit der ‹Pille danach›. Die ‹Pille danach› kann man ohne Voranmeldung in der Apotheke beziehen. Für ein diskretes Gespräch mit der Apothekerin gibt es separat ein Besprechungszimmer, denn die Beratung ist Pflicht. Mit dieser Pille wird der Eisprung hinausgezögert, bis die Spermien im Körper nicht mehr leben. Eine 100 prozentige Sicherheit auf eine Nichtschwangerschaft gibt es jedoch nicht.

Nebenwirkungen der Pille

Heute entscheiden sich weniger Frauen als noch vor 20 Jahren für die Pille. Wahrscheinlich auch wegen Fällen mit schweren Nebenwirkungen. Im schlimmsten Fall kann es zu Herz-/Kreislaufkomplikationen kommen, die schwere Folgen haben können.

Entscheidungshilfen:

  • Welche Methoden stelle ich mir schwierig vor?
  • Welche Risikofaktoren sind bei mir vorhanden?
  • Möchte ich mich vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen?
  • Gespräch mit medizinischer Fachperson

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