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Der Telebasel Sport Beitrag vom 7. Dezember 2017.

Basel

FCB und Schweiz rücken vor in UEFA-Rangliste

Einnahmen über 30 Millionen Euro, begehrte Spieler auf dem Markt und das Vorrücken auf Platz 12 der UEFA-Länder-Rangliste. Die Auswirkungen der famosen Champions League-Kampagne des FC Basel.

Über Finanzielles mochte Sportchef Marco Streller nicht gross sprechen in der Interview-Zone nach dem Einzug in den Champions League-Achtelfinal. Fakt ist aber:

«Die 32 Klubs in der Gruppenphase der UEFA Champions League 2017/18 erhalten eine garantierte Startprämie von 12,7 Mio. Euro. Ferner werden pro Spiel der Gruppenphase Leistungsprämien von 1,5 Mio. Euro für einen Sieg, bzw. 500.000 Euro für ein Unentschieden gezahlt. Die Achtelfinalisten streichen weitere 6 Mio. Euro ein.»

So stehts auf der Website der UEFA. 

Macht in der FCB-Rechnung auf Seiten Einnahmen, mit 4 Siegen: Rund 24.7 Millionen Euro. Dazu kommen die Zuschauer-Einnahmen, die als Vergleich 2011/12 beim Vorstoss in die CL-Achtelfinals bei rund 7 Millionen lagen. Ausserdem kassieren die Basler noch Geld aus dem TV-Marktpool. Dieser Betrag liegt bei mindestens 2 Millionen Euro.

Nicht berechnet ist hier die Ausgaben-Seite, sprich die Kosten, die dem FCB zum Beispiel durch Prämien an Spieler, Reisen und Sicherheit rund um die Heimspiele entstehen.

Begehrte Spieler

Auf die Frage, ob er denn im Februar überhaupt noch mit dem FCB im Achtelfinal spiele, antwortete FCB Mittelfeldspieler und Torschütze gestern offen und ehrlich: Im Moment ja. Aber man wisse nie und es könne schnell gehen im Fussball. Sein Marktwert laut transfermarkt.com liegt bei 4.75 Millionen Euro. Mit den Leistungen in der Champions League könnte dieser aber noch etwas in die Höhe gehen. Sportchef Marco Streller stellt sich schon mal auf eine strenge und geschäftige Transferperiode ab 1. Januar 2018 ein, wie er im Video oben sagt.

Schweiz rückt vor dank FCB

Die Schweiz lag vor der Champions League Gruppenphase auf Rang 15 beim Länder-Koeffizient der UEFA. Wäre sie aus den Top 15 gerutscht, hätte sie nur noch 4 statt 5 Plätze im Europacup erhalten. Und nur noch ein Team hätte die Chance gehabt, sich für die Champions League zu qualifizieren. (Aktuell für CL 2018/19 gilt: Meister in CL-Playoffrunde, Vizemeister in CL-Quali, Dritter in EL-Quali, Vierter in EL-Quali, Cupsieger in EL-Gruppenphase)

Mit dem Einzug in die Achtelfinals des FC Basel gibt’s nun 9 Bonus-Punkte obendrauf (4 für Teilnahme an Gruppenphase, 4 für Einzug in Achtelfinale, 1 für Erreichen einer nächsten Runde). Dazu die 8 Punkte durch die vier CL-Siege.

Die Schweiz rückt damit dank der Basler neu auf Platz 12 vor. Mehr Europacup-Startplätze ergibt dies zwar nicht für die Schweizer Clubs, aber die Sicherheit, nicht aus dem Top 15 zu fallen.

Punktesystem  zur Errechnug des Club-Koeffizienten laut uefa.com:
1. Jeder Klub erhält zwei Punkte für einen Sieg und einen Punkt für ein Remis (In der Qualifikation und in den Play-offs gibt es jeweils nur die halbe Punktzahl).
2. Klubs, die das Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale oder Endspiel der UEFA Champions League erreichen, oder das Viertelfinale, Halbfinale oder Endspiel der UEFA Europa League, erhalten für jede Runde einen zusätzlichen Punkt.
3. Zusätzlich gibt es vier Punkte für die Teilnahme an der Gruppenphase der UEFA Champions League und vier weitere Punkte für das Erreichen des Achtelfinals.

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