Featured Video Play Icon
Andreas Beck im Talk am 5. Dezember 2017
Basel

Schock für Basel: Andreas Beck geht

Es war der Schock des Basler Kulturjahres: Am 5. Dezember 2017 gab Andreas Beck seinen Abgang bekannt. Als Direktor hat er das Theater Basel zu grossen Erfolgen geführt: international und auch regional. Im Talk am gleichen Tag sprach er über seine Gründe und seine Erfolge. Heute nochmals, ab 18.40 Uhr.

Deutlich mehr Zuschauer am Theater Basel

Das Theater Basel schreibt: Die Besucherzahlen im Schauspiel stiegen auf 53’842 (im Vorjahr: 42’425). Die Auslastung im Schauspiel konnte somit um 14,5 % gesteigert werden.

In der Sparte Oper sank die Auslastung zwar leicht auf 62,8 % (Vorjahr: 68,4 %), die Gesamtzuschauerzahl wurde aber gesteigert: 145 Opernaufführungen wurden von 58’507 Zuschauern und Zuschauerinnen besucht (Vorjahr: 57’919 in 125 Vorstellungen).

Im Ballett lag die Auslastung mit 25’511 Zuschauern in 51 Vorstellungen bei 73,6 %. Diese Zahl begründet sich unter anderem aus dem verminderten Platzangebot im Schauspielhaus und den damit einhergehenden künstlerischen Neuerungen.

Die Publikumslieblinge der Saison 2016/2017 waren im Ballett ‹Peer Gynt›, in der Oper ‹Satyagraha›, dicht gefolgt von ‹Alcina›, und im Schauspiel wie erwähnt ‹Drei Schwestern› (Regie: Simon Stone), dicht gefolgt von ‹Wilhelm Tell› (Regie: Stefan Bachmann).

In der Saison 2016/2017, der zweiten Spielzeit der Intendanz von Andreas Beck, besuchten 172’013 ZuschauerInnen die insgesamt 560 Veranstaltungen des Theater Basel (Vorjahr: 166’347 BesucherInnen, 529 Vorstellungen). Das entspricht einer Gesamtauslastung in der Saison 2016/17 von 68,0 % (Vorjahr: 65,1 %), also einer Steigerung um 2,9 %.

Kritiker begeistert, Festivaleinladungen

Auch in der Spielzeit 2016/2017 erhielt das Theater Basel wieder zahlreiche Festivaleinladungen und Auszeichnungen. zum Beispiel landete das Theater Basel in der Kritikerumfrage der Zeitschrift ‹Theater heute› zur Saison 2016/2017 in der Kategorie ‹Theater des Jahres› wie in der vorherigen Saison auf Platz 2.

In der Kritikerumfrage der Zeitschrift ‹Die deutsche Bühne› zur Saisonbilanz 2016/2017 ist das Theater Basel in der Kategorie ‹Beste Gesamtleistung› auf Platz 1 gewählt worden. Als Gründe wurden insbesondere die «Basler Dramaturgie» und die «stilbildenden Impulse für das Schauspiel» sowie die «ungemein kluge Vernetzung von Schauspiel- und Musiktheaterregisseuren» genannt.

Telebasel zeigt ‹Drei Schwestern›

Das gab es noch nie in Basel. Telebasel zeigt die Erfolgsproduktion des Theaters Basel ‹Drei Schwestern› nach Anton Tschechow in voller Länge (128 Minuten) über die kommenden Feiertage, und zwar am Samstag, 23. Dezember, 2017 und am Samstag, 7. Januar 2018, jeweils um 20:15 Uhr.

Die Inszenierung war der Schauspiel-Spitzenreiter der vergangenen Saison mit dem grössten Publikumszuspruch und praktisch einmütigem Kritikerlob. Erlebt werden kann dort auch der Schauspieler Michael Wächter. Das Ensemblemitglied wurde zum Nachwuchsschauspieler des Jahres 2017 gewählt und mit dem Alfred-Kerr-Darstellerpreis «für die herausragende Leistung eines jungen Schauspielers» ausgezeichnet.

Simon Stones Inszenierung wurde sowohl zum Schweizer Theatertreffen 2017 wie zum Berliner Theatertreffen 2017 eingeladen, welches sie Anfang Mai mit zwei umjubelten Vorstellungen im Haus der Berliner Festspiele eröffnete. ‹Drei Schwestern› war zudem in der Kategorie ‹Beste deutschsprachige Aufführung› für den österreichischen Theaterpreis Nestroy 2017 nominiert und wurde in der Kritikerumfrage der Zeitschrift ‹Theater heute› zum ‹Stück des Jahres 2017› gekürt.

Andreas Beck war Gast im Talk vom 5. Dezember 2017.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Was geschah bisher

Mehr aus dem Channel