Schlitten weg, Rentierre geflohen. Das Unfallopfer auf dem Feldberg. (Bild: zVg/Polizei Baden-Württemberg)

International

Havarie eines Schwerlastschlittens

Am frühen Morgen des Adventssonntags, 3. Dezember 2017, wurde das Polizeipräsidium Freiburg vom Weltraumlagezentrum der Luftwaffe über eine Anomalie im Luftraum der Region um den Feldberg informiert.

Die Messungen deuteten auf den Eintritt eines unbekannten Flugobjekts in die Erdatmosphäre hin. Der Sachverhalt konnte schnell durch eine sofort alarmierte Streife des Polizeipostens Feldberg aufgeklärt werden, wie die Polizei Baden-Württemberg in einer Medienmitteilung schreibt.

In Gipfelnähe stellten die Beamten den leicht verletzten Piloten eines havarierten, rentiergetriebenen Schwerlastschlittens (RgL-schwer). Der Schlittenführer (ein älterer, bärtiger Herr arktischer Herkunft) hatte in einer eng geflogenen Rechtskurve, vermutlich aufgrund der nicht ordnungsgemäß gesicherten Ladung, die Kontrolle über das Gespann verloren.

Anschnallpflicht verletzt?

Beim Versuch einer Notlandung war er vom Schlitten gefallen. Lastschlitten und Rentiere entfernten sich in unbekannte Richtung. Zur Frage, ob er angegurtet war, macht der Schlittenführer noch keine Angaben.

Bei dem Transport handelte es sich um einen gesellschaftlich angeordneten Eilauftrag mit grosser Bedeutung für die öffentliche Adventsordnung.

Wer sachdienliche Hinweise zum Verbleib des vermissten Schwerlastschlittens und der Rentiere machen kann, wird gebeten, sich bei der nächstgelegenen Polizeidienststelle in Baden-Württemberg zu melden.

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