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Der Telebasel News Beitrag vom 2. Dezember 2017

Basel

Mehr Operationssäle am Unispital

Nach sechsjähriger Bauzeit eröffnet am 2. Dezember 2017 der neue Operationstrakt am Unispital Basel. Dies wird mit einem Rundgang und einem Tag der offenen Tür gefeiert. Telebasel war dabei.

Der neue Operationstrakt Ost des Universitätsspitals beinhaltet 16 topmoderne Operationssäle – drei mehr als bisher, eine Intensivstation mit 26 Plätzen, einen Aufwachraum mit 22 Plätzen sowie eine Versorgungsanlage für Sterilgut, wie das Unispital in einer Medienmitteilung schreibt.

Der Bau des neuen Operationstrakts Ost wurde in zwei Etappen realisiert. Im Juni 2011 wurde mit dem Neubau begonnen, der sich in den Spitalgarten erstreckt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Januar 2015.

Die daran anschliessende zweite Etappe bestand aus der Totalsanierung des alten Operationstrakts Ost an der Spitalstrasse. Diese Bauarbeiten konnten planmässig abgeschlossen und das neu ausgebaute Gebäude mit dem Neubau verbunden werden.

Nach den nun folgenden intensiven Vorbereitungs- und Umzugsarbeiten wird der gesamte Operationstrakt Ost im Februar 2018 in Betrieb genommen. Anschliessend werden die provisorischen Bauten wieder zurückgebaut.

Mit seiner hochmodernen Technik unterstreicht der neue Operationstrakt Ost den Auftrag des USB als überregionales Zentrum für die Behandlung schwerer Verletzungen und komplexer Erkrankungen. Zusammen mit den anderen OP-Bereichen verfügt das USB nun über total 28 Operationssäle.

Die Kosten für den Bau des Operationstrakts Ost belaufen sich gemäss Prognose auf rund 142 Millionen Franken. Das Universitätsspital hat diese Invesition selber finanziert  –  ohne Subvention des Kantons, wie der Basler Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger betont hat.

Tag der offenen Tür

Zu besichtigen war unter anderem einer der beiden Hybrid-Operationssäle, in denen Ärztinnen und Ärzte die Möglichkeit haben, während einer laufenden Operation Schnittbild- und Gefässdiagnosen zu erhalten sowie Eingriffe vorzunehmen, ohne die Operation zu unterbrechen oder den Raum zu wechseln.

Die Anästhesiologie informiert als essentieller Dienstleister im OP-Betrieb über neue Aspekte moderner Anästhesieführung wie auch über die Intensiv- und Schmerzbehandlung. Chirurginnen und Chirurgen verschiedenster Fachrichtungen stehen für Auskünfte zur Verfügung.

Auch die Radiologie, das 3D-Drucklabor, die Kardiotechnik, die OP Pflege, der Patiententransport, die Stationslogistik sowie die Infektiologie und Spitalhygiene waren mit Informationen über ihre Arbeitsfelder präsent.

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