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Der Telebasel News Beitrag vom 15. November 2017.

Basel

Debattieren neben bewaffneten Polizisten

Das Islam-Podium ‹Basel im Gepsräch: Islam, Zukunft, Schweiz› sorgte im Vorfeld für Furore. Trotzdem entschieden sich die Veranstalter die Podiumsdiskussion in der Elisabethenkirche unter grossem Polizeiaufgebot durchzuführen. Diese lief dann auch ohne Zwischenfälle ab.

Selten steht man am Eingang einer Kirche so lange an wie gestern Abend. Sämtliche Taschen der rund 250 Besucher wurden am Einlass von Securitas-Mitarbeitern kontrolliert und Gegenstände die grösser als ein DIN-A4-Blatt sind, mussten draussen bleiben.

Um die Kirche herum positionierten sich zahlreiche, teils mit Maschinenpistolen bewaffnete, Polizisten. Die Sicherheitsvorkehrungen, die aufgrund der Drohungen getroffen wurden, sorgten für Gesprächsstoff.

Grund für die Drohungen war der Auftritt von Seyran Ates. Die deutsch-türkische Rechtsanwältin steht für einen offenen Islam und hat sich damit viele Feinde gemacht. In Berlin gründete sie eine offene Moschee, in der Männer und Frauen gemeinsam beten.

«Ich kenne niemanden, der so eine Drohung aussprechen würde»

Yavuz Selim Tasoglu von der Basler Muslimkommision sagt, man habe gesehen, dass im Islam eine Diskussionskultur vorhanden ist. Ausserdem bezweifelt er, dass die Drohungen aus dem Umfeld der hiesigen islamischen Gemeinschaft stammen.

(Video: Telebasel)

Mustafa Atici von der Basler SP fand das Polizeiaufgebot übertrieben.

(Video: Telebasel)

Der ehemalige Stadtentwickler Thomas Kessler zum Anlass und den Sicherheitsmassnahmen.

(Video: Telebasel)

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