(Bild: Facebook/Kampf der Nibelungen)

Baselland

Basler Ultra-Boxer darf nicht zuschlagen

Das Kampfsportturnier ‹Swiss Las Vegas Evolution› in Reinach sagte den Kampf des in Basel wohnhaften FCB-Ultras ab, schreibt die ‹bzBasel›. Die Veranstalter wollen nicht mit der rechstextremen Szene in Verbindung gebracht werden.

Die Organisatorin der ‹Swiss Las Vegas Evolution› Aline Seiberth, die selber auch im Ring stehen wird, distanziere sich von der rechtsextremen Szene. «Ich will nicht mit solchen Sachen in Verbindung gebracht werden», sagte sie gegenüber der ‹bz›. Das Publikum sei, laut Seiberth, sehr durchmischt, genau so wie die Kämpfer. Organisiert wird die ‹Swiss Las Vegas Evolution› neben Seiberth auch von Paulo Balicha, einem Basler Kickboxer.

Der Basler Boxer, dessen Kampf abgesagt wurde, sei Mitglied der Basler Ultra-Gruppierung 187, wie ‹Blick› berichtete. Die Gruppierung sei innerhalb der Muttenzerkurve isoliert und eher rechts ausgerichtet, schreibt die ‹bz›.

Wiederkehrende Problematik

Die regionale Kampfsportszene habe nicht zum ersten Mal ein Problem mit Rechtsextremismus. Auch die Kampfsportreihe ‹Swiss Las Vegas› sei schon früher wegen dieser Problematik in die Schlagzeilen geraten. Der Dachverband Swiss Boxing Federation beaufsichtige die Reihe als einzige von mehreren Veranstaltungen dieser Art nicht, schreibt die ‹bz›.

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