Der Venezolaner Jeffren (oben) freut sich mit seinen GC-Teamkollegen über den 1:0-Führungstreffer in der 68. Minute. (Bild: sda)

Schweiz

GC zurück auf der Siegerstrasse

Die Grasshoppers kehren nach der ersten Niederlage unter Murat Yakin vor Wochenfrist umgehend auf die Siegerstrasse zurück. Beim 2:0-Heimsieg gegen Lausanne lassen die Zürcher hinten gar nichts zu.

Es gab Zeiten, da war Heinz Lindner bei den Grasshoppers der am meisten beschäftigte Mann auf dem Platz. Unter Murat Yakin sind diese Zeiten vorbei. Gegen Lausanne musste der GC-Schlussmann bis zuletzt keinen Ball halten. Stattdessen sah er, wie seine Vorderleute am anderen Ende des Platzes nach torloser erster Halbzeit für einen verdienten Heimsieg sorgten. In der 68. Minute versenkte Jeffrén eine abgefälschte Hereingabe von Nedim Bajrami aus 18 Metern zur Führung. In der Nachspielzeit machte Marko Basic vom Penaltypunkt alles klar, nachdem die Schiedsrichter eine Intervention von Andrea Maccoppi an Petar Pusic fälschlicherweise als regelwidrig taxiert hatten.

Sehr gut organisierte Grasshoppers

Maccoppis Tackling, das einzig dem Ball galt und auch diesen zuerst traf, war glücklicherweise nicht die entscheidende Szene in diesem Spiel. Mit der Führung im Rücken gestanden die bestens organisierten Hoppers dem Gegner noch weniger zu als zuvor schon, als die Statistiker einzig einen Schuss von Benjamin Kololli ans Aussennetz notierten. Im Gegenzug eröffneten sich den Gastgebern diverse Konterchancen, die sie aber nicht nutzten.

«Das war ein sehr gutes Spiel von uns, vor allem in defensiver Hinsicht – wir liessen nichts zu», befand der stille Beobachter Lindner, derweil Lausannes Samuele Campo feststellen musste: «Vorne waren die Räume sehr eng.» Im Mittelfeld war Lausannes Kombinationsspiel durchaus gefällig, je weiter sich das Team von Fabio Celestini indes dem gegnerischen Tor näherte, desto mehr versandeten die Bemühungen.

Das Spiel ging damit ähnlich aus wie vor zehn Tagen im Cup, als sich GC in Lausanne 1:0 durchsetzte. Der entscheidende Treffer fiel praktisch zum gleichen Zeitpunkt, und wiederum fehlten Lausanne im entscheidenden letzten Drittel des Feldes die Ideen – ein Umstand, der auch mit Murat Yakin zu tun hat. Der Nachfolger des Ende August entlassenen Carlos Bernegger schaffte es, den Grasshoppers auf Anhieb ein funktionierendes defensives Korsett zu verpassen.

Telegramm

Grasshoppers – Lausanne-Sport 2:0 (0:0)

5’100 Zuschauer. – SR Tschudi. – Tore: 68. Jéffren (Bajrami) 1:0. 93. Basic (Foulpenalty) 2:0.

Grasshoppers: Lindner; Bergström, Vilotic, Zesiger; Lavanchy (55. Pusic), Bajrami, Basic, Doumbia; Jeffrén (84. Fasko), Andersen; Djuricin (90. Avdijaj).

Lausanne-Sport: Castella; Monteiro, Manière, Rochat (76. Torres); Marin (65. Kololli), Tejeda (76. Zarate), Maccoppi, Gétaz; Campo, Geissmann; Margiotta.

Bemerkungen: Grasshoppers ohne Pnishi (verletzt). 88. Kopfball an die Latte von Vilotic. Verwarnungen: 49. Basic (Foul). 63. Djuricin (Reklamieren). 80. Geissmann (Foul). 80. Torres (Foul). 92. Maccoppi (Foul). (sda)

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