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Telebasel Regio vom 7. November 2017.

Basel

Wo gibt’s was an der Herbstmesse?

Wenn am Samstag, 28. September 2017, der Messglöckner Franz Bauer in der Martinskirche die Herbstmesse 2017 einläutet, beginnen in Basel die buntesten Tage des Herbsts. Damit Sie den Überblick nicht verlieren, gibt es hier den ultimative Messe-Guide.

Am einfachsten orientiert man sich während der Herbstmesse an den Plätzen. Lust auf Essen? Dann ab zum Petersplatz. Lust auf Bahnen? Dann nichts wie los zur Kaserne. Jeder hat andere Vorzüge und Attraktionen, die ihm Charakter verleihen.

Der Telebasel News-Beitrag vom 19. Oktober 2017 zu den Messe-Neuheiten:

(Video: Telebasel)

Petersplatz: Für Schlemmer und Shopper

Auf dem Petersplatz, respektive dem ‹Hääfelimäärt›, werden die Herbstmessegänger zum Naschen und Schmökern eingeladen. Egal ob Raclette, Wurst oder gebrannte Mandeln, an den über 240 Ständen lässt sich für jeden Geschmack etwas finden. Wir empfehlen allen Karnivoren das Steak von Jeffrey. Wer es lieber vegetarisch mag, wird jedoch ebenfalls fündig. Genauso unverzichtbar wie die Essstände ist das Karussell, welches in der Mitte des Platzes steht und seit vielen, vielen Jahren Kinderherzen höher schlagen lässt. Aber auch die Atmosphäre, welche das Karussell versprüht, ist einfach nur magisch.

Der Peterplatz ist übrigens der einzige Standort, an dem die Herbstmesse etwas länger dauert, zwei Tage um genau zu sein.

Öffnungszeiten:

  • 28. Oktober bis 14. November 2017
  • Montag bis Sonntag, 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Zwei Kinder kaufen sich eine Zuckerwatte am Eröffnungstag der Basler Herbstmesse. (Bild: keystone)

Kasernenareal: Für Adrenalinjunkies und Hobbyboxer

Die jüngeren Generationen und die Junggebliebenen tummeln sich zur Herbstmesse auf dem Kasernenareal. Verrückte Attraktionen und eine Geisterbahn sorgen dort für den Nervenkitzel der Extraklasse. Wer beim schieren Anblick dieser stählernen Ungetüme bereits einen flauen Magen bekommt, kann diesen auch an diversen Essständen mit Köstlichkeiten füllen (Anmerkung des Autors: Unbedingt die ‹Schoggifrüchte› probieren).

Das mutmassliche Highlight der diesjährigen Herbstmesse steht ebenfalls auf dem Kasernenareal. Die Rock & Roller Coaster ist die grösste mobile Achterbahn, die je in Basel war, und wird bestimmt viele Leute anziehen. Die weiteren schwindelerregenden Attraktionen heissen: Condor – das höchste transportable Kettenkarussel der Welt – und Maxximum 2.

Öffnungszeiten:

  • 28. Oktober bis 12. November 2017
  • Sonntag bis Donnerstag, 12:00 Uhr bis 22:00 Uhr
  • Freitag und Samstag, 12:00 Uhr bis 23:00 Uhr
Besucher vergnügen sich auf der ‹Condor› beim Kasernenareal. (Bild: keystone)

Messeplatz & Rosentalanlage: Neues und Klassiker vereint

Was wäre eine Herbstmesse ohne Bahnen wie die Beakdance oder Calypso. Nebst altbewährtem wird den Besuchern aber auch neues Geboten. Die Konga beehrt die Basler Herbstmesse dieses Jahr zum ersten Mal. Die Riesenschaukel mit 45 Metern Höhe soll für den ultimativen Adrenalinkick sorgen. Wem das noch nicht reicht, der kann seinem Magen auf dem Freefalltower, der mitten durch die City Lounge fährt, den Rest geben.

Die Rosentalanlage besticht derweil durch traditionelle Werte: Es reihen sich Essstände an Jahrmarktsbuden und kleinere Bahnen.

Öffnungszeiten:

  • 28. Oktober bis 12. November 2017
  • Sonntag bis Donnerstag, 12:00 Uhr bis 22:00 Uhr
  • Freitag und Samstag, 12:00 Uhr bis 23:00 Uhr
(Video: Youtube/Konga)

Münsterplatz: Zeit für Besinnlichkeit

Kein anderer Ort fühlt sich während der Herbstmesse so magisch an wie der Münsterplatz. Die Kulisse mit dem Basler Münster und der Pfalz ist einfach nur traumhaft schön. Hier kommen Jung und Alt voll auf ihre Kosten. Sei es, dank dem obligatorischen Riesenradbesuch, der einem einen fantastischen Ausblick über die ganze Stadt verschafft, oder durch die zahlreichen Verpflegungsmöglichkeiten. Fast jeder Basler geht mindestens einmal während der Herbstmesse zum Münsterplatz.

Öffnungszeiten:

  • 28. Oktober bis 12. November 2017
  • Sonntag bis Donnerstag, 12:00 Uhr bis 22:00 Uhr
  • Freitag und Samstag, 12:00 Uhr bis 23:00 Uhr
(Bild: KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Barfüsserplatz: «Nur einen Glühwein, oder zwei…»

Der Barfüsserplatz besticht vielleicht nicht mit seinen Attraktionen, jedoch kann man auch hier jede Menge Spass haben. Für die Volljährigen gibt es diverse Glühweinstände, an denen man sich aufwärmen kann. Die Kleinen können beim Büchsenwerfen oder Fadenziehen die Zeit totschlagen. Dazu gibt es richtig feine Marroni und Crêpes.

Öffnungszeiten:

  • 28. Oktober bis 12. November 2017
  • Sonntag bis Donnerstag, 12:00 Uhr bis 22:00 Uhr
  • Freitag und Samstag, 12:00 Uhr bis 23:00 Uhr
(Bild: keystone)

Messehalle 3: «Back to the ’80s»

Heisst es auch dieses Jahr in der Messehalle 3: Autoscooter, die Wiener-Prater-Geisterbahn oder die Tagada bieten einen bunten Mix für alle Altersklassen. Im Café Wacker, mit seinen rund 120 Sitzgelegenheiten, hat man die Möglichkeit zum Verweilen. Ausserdem ist die Halle beheizt und somit optimal, falls es draussen regnen sollte.

Öffnungszeiten:

  • 28. Oktober bis 12. November 2017
  • Sonntag bis Donnerstag, 12:00 Uhr bis 22:00 Uhr
  • Freitag und Samstag, 12:00 Uhr bis 23:00 Uhr
(Bild: Kanton Basel-Stadt)

Hier finden Sie alles zur Basler Herbstmesse.

Impressionen der Herbstmesse 2016:

(Video: Youtube)

2 Kommentare

  1. Abzocke bei manchen Bahnen
    Der Free Fall Tower zum Beispiel: Vor nicht allzu langer zeit, als so ein Turm in der Rundhofhalle stand, aber auch auf dem Messeplatz ging so eine Fahrt drei manchmal sogar bis viermal rauf und runter. In der letzten Zeit aber (egal ob viel oder wenig Besucher) nur noch einmal rauf runter fertig. In Anbetracht dessen, was so eine Fahrt kostet, finde dies eine Frechheit und nenne so etwas reine Abzocke.Report

  2. Was das Riesenrad auf dem Münsterplatz betrifft, hat mir das alte Riesenrad mit den offenen Gondeln, das noch vor wenigen jahren am gleichen Platz stand, viel besser gefallen. Man konnte die Gondeln in luftiger Höhe sogar noch im Kreis drehen lassen, wenn man an der runden Stange inmitten der Gondel drehte. Dagegen scheint eine Fahrt mit dem jetzigen Riesenrad schon fast langweilig. Das Feeling frei und hoch in der Luft zu schweben, das kitzeln im Bauch, einfach der Kick, ist in diesen geschlossenen Kabinen total weg. . Sehr schade.Report

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