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Telebasel Gsund vom 24. Oktober 2017.

Region

Unheilbar krank – was kann Palliativ-Medizin?

Die Diagnose ‹unheilbar krank› bedeutet meistens nicht den unmittelbaren Tod. Palliative Care schafft selbst dann noch eine lebenswerte Perspektive.

Neben der heilenden Medizin kann die Palliativ-Medizin zum Einsatz kommen. Ihr Ziel ist es, die Lebensqualität zu verbessern. Dies durch die Linderung von Schmerzen aber auch jeder Art von Leiden psychischer oder sozialer Art, selbst wenn keine Hoffnung auf Heilung mehr besteht.

Wann braucht es die Palliativ-Station?

Palliative Krankheitssituationen gibt es in verschiedenen Formen. Die Behandlungen auf einer Palliativ-Station bilden aber die Spitze des Eisbergs, weil dort nur für die Lebensqualität der akut Schwerstkranken gesorgt wird. Sinn macht Palliative Care vor allem im Fall komplexer Beschwerden, oder wenn es von Unterstützung von unterschiedlichen Professionen braucht.

Tipps:

Grenzen der Behandlung abstecken

Zu entscheiden ist, welche Behandlungen in Frage kommen – und welche man sicher nicht möchte.

Art der Pflege überlegen

Sollen die Spitex oder die Angehörigen die Pflege übernehmen? Kann man zu Hause gepflegt werden, oder doch besser in einem Heim?

Unterstützung beim Hausarzt suchen

Hausärzte können als Vermittler fungieren, Ängste und Sorgen nehmen.

Patientenverfügung erstellen oder erneuern

Eine Patientenverfügung ist für alle wichtig. Wer keine hat, sollte sie – zusammen mit dem Hausarzt – erstellen, oder alle 5 Jahre erneuern.

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