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Der Beitrag im Telebasel Sport vom 22. Oktober 2017.

Basel

Der FCB kommt in Herbst-Form

Nach dem 2:0 Sieg in der Champions League nahm der FCB viel Schwung mit in die Super League gegen Thun und gewann mit 2:1. Matchwinner war Stürmer Albian Ajeti, der sein erstes Tor im Joggeli schoss, nach seiner Rückkehr in die Heimat.

Der FC Basel rückt den topklassierten Young Boys näher. Dank erfüllter Pflicht gegen Thun (2:1) beträgt der Rückstand auf die Pole-Position nach einem vorübergehenden Handicap von acht, nur noch zwei Punkte. Zumindest bis morgen Sonntag vor dem Spiel von YB gegen Luzern. Danach sind es maximal weiterhin 5 Punkte Rückstand.

Basel spielt seit Wochen wieder wie eine Mannschaft, die in der Schweiz im Normalfall alle überragt und sich international einen Namen geschaffen hat. Von den erheblichen Startschwierigkeiten ist nichts mehr zu spüren, die Erinnerung an den Fehltritt in St. Gallen ist endgültig verblasst, die Tendenz geht primär in eine Richtung: steil nach oben.

Ajeti – ein Gewinn

Als der Rückkehrer Albian Ajeti in der 61. Minute im zweiten Meisterschaftsspiel mit seinem zweiten Treffer für Rotblau auf 2:0 erhöht hatte, bahnte sich für den Vorletzten Thun die siebte Niederlage an. Selbst nach Moreno Costanzos Foulpenalty (68.) kam im St.-Jakob-Park keine allzu grosse Hektik mehr auf.

Torschütze Albian Ajeti im Interview. Er erzielte sein insgesamt achtes Tor für den FC Basel. (Video: Telebasel)

Albian Ajeti erzielte sein erstes Tor im Joggeli  nach seiner Rückkehr. Es ist sein insgesamt Achtes für den FCB – seinen Verein, wo er sich in den letzten drei Wochen schnell eingelebt habe, schliesslich sei es ja sein zuhause:

Zweimal hatte er zuvor als junger Ergänzungsspieler schon im Joggeli getroffen, jeweils im letzten Spiel einer Saison. (2014 beim 4:2 gegen Lausanne, 2015 beim 4:3 gegen St. Gallen). Dort habe er noch keinen fixen Platz in der Profi-Kabine gehabt. Nun sitze er neben Torhüter Germano Vailati und vis-à-vis von Verteidiger Manuel Akanji.

Spannende Wochen nahen

Der Dominator der letzten acht Spielzeiten hat sich auf hohem Niveau stabilisiert und scheint bereit für eine weitere kursweisende Phase in diesem Herbst. In einer Woche steht der Klassiker gegen den im Derby gedemütigten FCZ an. Un unmittelbar nach dem womöglich entscheidenden Champions-League-Heimspiel gegen ZSKA Moskau empfängt der Meister den Leader YB zum Gipfeltreffen.

Der zweiten Kür in der Champions League (2:0 in Moskau) folgte die gewünschte souveräne Rückkehr in den Alltag. Überrollt hat der FCB den FC Thun zwar nicht, aber von Beginn weg nahezu ohne das geringste Problem beherrscht. «Wir haben inzwischen Optionen», kommentierte der verletzte Topskorer Ricky van Wolfswinkel in einem TV-Interview die jüngste Entwicklung der Bebbi.

Renato Steffen beispielsweise, in der letzten Saison eine Schlüsselfigur, gehörte nicht zur Startformation. Der unaufgeregte Basler Trainer Raphael Wicky kann variieren und die Kräfte mit Blick auf die kommenden Aufgaben dosieren, ohne dabei an Substanz ein zu büssen. Spieler wie Dimitri Oberlin, Albian Ajeti oder kevin Bua beleben die Offensive und erweitern das Repertoire des Titelhalters.

(sda/sp)

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