Der Anteil an getätigten Einkäufen die über das Internet abgewickelt werden, nehmen in der Schweiz weiter fleissig zu. (Bild: keystone)

Basel

Der Onlinehandel wächst in der Schweiz

Anstatt ins Kaufhaus zu fahren oder durch die Innenstadt zu bummeln, um Besorgungen zu erledigen, bestellen viele Schweizerinnen und Schweizer ihre Waren immer öfter von Zuhause aus via Onlinehandel.

Waren es im Jahr 2004 noch 18 Prozent der Bevölkerung, die über das Netz shoppten, sind es 2014 bereits mehr als die Hälfte der Einwohner, die in den letzten drei Monaten vor der Erhebung Online-Einkäufe oder -Bestellungen tätigten.

Ein ähnliches Bild lässt sich bei den Elektronischen-Zahlungen feststellen. Fast die Hälfte der Bevölkerung löste im Jahr 2014 Zahlungen über das Online-Post- oder Bankkonto aus. Das sind sind exakt 10 Prozent mehr als noch vier Jahre zuvor.

Bestätigt wird dieser Trend hin zum virtuellen Einkaufen, durch die Gesamtsumme, welche die Schweizer pro Jahr Online ausgeben. Innerhalb eines Jahrzehnts versiebenfachte sich diese Summe von 1 Milliarde Franken (2004) auf rund 7 Milliarden Franken (2014).

Den grössten Teil machen dabei laut Bundesamt für Statistik Reisen, Übernachtungen und Flugtickets aus. Der E-Commerce-Anteil an den Gesamtkonsumausgaben variiert dabei je nach Güter- bzw. Dienstleistungsart. Bei den Flugtickets erfolgen gar 45 Prozent aller Einkäufe über das Internet. Die Rubrik ‹Andere› umfasst sämtliche Ausgaben, die nicht häufig genug getätigt werden, um differenziert dargestellt zu werde, schreibt das Bundesamt für Statistik.

Laut einer Studie des Verbands des Schweizerischen Versandhandels (VSV) und der GfK, die die Zahlen aus dem Jahr 2016 analysiert, macht ein Grossteil der Kategorie ‹Andere› die Heimelektronik (1,8 Milliarden Franken) und Schuhe/Kleidung (1,5 Milliarden Franken) aus. Sie kommen zum Schluss, dass dies die umsatzstärksten Sortimente sind.

Schweiz bei Einkäufen top

Das die Schweiz im internationalen Vergleich oben mitspielt, zeigt ein Blick auf die Statistik. Lediglich Grossbritannien, Dänemark, Deutschland, die Niederlande und Schweden geben prozentual mehr Geld im Internet aus. Nicht so fleissig ist der Schweizer beim Verkauf von Waren Online. Hier belegt die Schweiz mit 18 Prozent einen Platz im unteren Mittelfeld.

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