Die Gestaltung des Rheinbords wird heiss diskutiert. (Archivbild: KEYSTONE/Gaetan Bally)

Basel

Weniger Lebensqualität wegen Begegnungszone?

Die Umgestaltung des Unteren Rheinwegs, die das Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) plant, stösst bei Anwohnern nicht auf Begeisterung. Im Gegenteil, sie wehren sich und kämpfen nun mit einer offiziellen Einsprache gegen das Bauprojekt in Planung.

Am Rheinbord nahe der Oetlinger-Buvette soll eine neue Begegnungszone gestaltet werden. Anstelle von Parkplätzen soll es Sitzplätze und eine Mauer geben, schrieb die bz Basel.

Am Freitag, 13. Oktober 2017, sei die Einsprachefrist gegen das Projekt zu Ende gegangen. Viele Anwohner hätten sich dagegen gewehrt, schreibt auch die ‹Tageswoche›.

Gegenüber der bz Basel hat sich Heike Oldörp vom Stadtteilsekretariat Kleinbasel betreffend der Umgestaltung geäussert: «Das Rheinbord ist übernutzt und auch über die normalen Nutzungszeiten hinaus rege belebt. Dem wollen die meisten Anwohner nicht unbedingt noch mehr Platz geben». Das Ziel der Anwohner sei es, ein Zeichen zu setzen.

Noch mehr Lärm und Müll befürchtet

Deshalb ging Frau Oldörp auch davon aus, dass Einsprachen eingingen, sagt sie gegenüber der bz: «Viele haben nichts gegen Aufwertung. Aber sie sehen ihre Lebensqualität durch Lärm, Grillrauch, Musik, Abfall und Verschmutzung bedroht.»

Dass die Anwohner des Unteren Rheinwegs schon jetzt sehr stark belastet seien, sagt auch Grossrat René Häfliger gegenüber der bz: «In meiner Wahrnehmung ist die Mehrheit der Anwohner dagegen.». Häfliger wohne selbst am Unteren Rheinweg und habe auch bereits eine Interpellation gegen das Umgestaltungsprojekt eingeleitet, schreibt die bz. «Ich habe nicht grundsätzlich etwas gegen das Leben am Rhein. Der ist schliesslich für alle da.»

Es ist nicht das erste Mal, dass eine Idee zur Umgestaltung und Erweiterung von Begegnungszonen am Rheinbord Diskussionen und Unmut weckt. Wie die bz passend schreibt, ist die Frage über die Gestaltung des Kleinbasler Rheinbords eine, die stark diskutiert wird und bei der sich, gemäss bz Basel «einiges tut».

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