(Keystone)

Basel

Verfahren nach Gewaltakten vor Benfica-Match

Nach einer Auseinandersetzung vor dem Champions-League-Spiel zwischen dem FC Basel und Benfica Lissabon von Ende September in Basel ermittelt die Staatsanwaltschaft. Die Behörden haben Verfahren wegen Verdachts des Raufhandels und Landfriedensbruchs eingeleitet.

Zur heftigen gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Dutzend Personen war es vor dem Spiel am 27. September ausserhalb des Stadions St. Jakob-Park und auf der sogenannten Plattform gekommen, wie die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt am Donnerstag, 12. Oktober 2017, mitteilte. Dabei seien auch pyrotechnische Gegenstände gezündet worden. Es habe mehrere Verletzte gegeben.

Schläger wurden gefilmt

Die Polizei kontrollierte in der Folge 59 Personen. Dabei handle es sich um 32 Kroaten, 21 Portugiesen, vier Schweizer und eine Schweizerin sowie einen Engländer. Die Tatverdächtigen sind gemäss Mitteilung zwischen 17 und 42 Jahre alt.

Die Staatsanwaltschaft sucht nun Fotos und Videos der Auseinandersetzung, die von Dritten aufgenommen worden sind. Sie erhofft sich dadurch eine Identifikation von weiteren Beteiligten.

(sda)

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In aller Kürze:

Nach Gewaltakten vor dem FCB-Spiel gegen Benfica: Staatsanwaltschaft Basel-Stadt leitet Verfahren gegen mehrere Personen ein

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