Lesen Sie selbst. (Screenshot: Basel Tourismus)

Basel

«Das ist der Super-GAU und schlicht peinlich»

Die englische Broschüre ‹Your Guide to Basel› von Basel Tourismus sorgt für Schmunzler. Denn das Englisch ist ‹under all pig› - Übersetzungsfehler jagt Übersetzungsfehler. Daniel Egloff, Direktor von Basel Tourismus, äusserst sich zum ‹Brochure-Gate›.

Die neue englischsprachige Broschüre sorgt für Schmunzler. Wie die «bz Basel» berichtet, werden Redewendungen eins zu eins ins Deutsch übertragen. Da hat Basel Tourismus ziemlich daneben gegriffen. Dieser Meinung ist auch Direktor Daniel Egloff im Gespräch mit Telebasel: «Das ist schlicht und einfach peinlich und ärgerlich» und meint damit die aktuelle englischsprachige Broschüre, die als Fiasko in die Annalen der lokalen Tourismus-Branche eingehen wird.

Egloff versteht die mediale Aufregung und versichert gleichzeitig, dass es sich bei der Aktion um keinen Marketing-Stunt handelt. «Da hat schlicht jemand gepennt», meint er.

Broschüre wurde gegengelesen

Laut eigenen Aussagen haben drei bis vier Personen den sprachlichen Inhalt der ominösen Broschüre – mit Muttersprache Englisch versteht sich – gegengelesen. Er wolle den Vorfall zwar nicht kleinreden, aber anscheinend wurde «der Fokus eher auf das Grammatikalische gelegt, als auf das Sinngemässe». Obwohl Redaktor, sowie Egloff am Telefon über diesen ‹Brochure-Gate› lachen mussten, sei die ganze Sache eigentlich nicht zum Lachen. «Auch wenn wir damit für den Lacher des Tages gesorgt haben», so Egloff.

Die Broschüre solle in der neuen Auflage korrigiert werden. Bis dahin ist man bei Basel Tourismus trotzdem überzeugt, dass die Touristen ihren Weg durch Basel, auch mit dieser speziellen Broschüre finden werden. Gewisse Passagen scheinen aber wirklich fast mit den Google Translator übersetzt. So zum Beispiel: «Or better said, it connects the two halves of the city».

Erinnerungen werden wach

Ein Novum in der Tourismus-Branche ist dieser Fauxpas von Basel Tourismus nicht. Bereits vor rund zwei Jahren trat das Hotel Monopol in Luzern mit einem auf Englisch kommentierten Video ins Fettnäpfchen  – und das weltweit. Bitte festhalten:

Auch in der Politik gibt es ähnliche Beispiele von spezieller Aussprache der englischen Sprache. So beispielsweise, auch wenn der deutsche CDU-Politiker Günter Oettinger das Wort ergreift:

2 Kommentare

  1. Vielleicht war es auch ein Marketing-Gag. Ich meinerseits würde auf einzartiges Bildmaterial setzen. Dazu brauchts auch keine Importfotografie.Report

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