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Der Telebasel News Beitrag vom 8. Oktober 2017.

Region

‹Pilzeln› muss gelernt sein

Derzeit widmen sich Liebhaber wieder der Leidenschaft zu Rotkraut, Spätzli und Wild. Doch auch der Pilz hat im Herbst Saison.

In den Basler Wäldern gibt es unter anderem wieder Flockenstielige Hexenröhrlinge, Horngraue Rötelritterlinge oder Steinpilze. Auf der ganzen Welt sind bis heute weit über 200’000 Pilzarten bekannt.

Die Pilzkontrolleurin erklärt, woran man einen falschen Pfifferling erkennt. (Telebasel)

Die Anzahl der allgemein bekannten Speise- und Giftpilze, die in unseren Wäldern und Feldern in Europa erscheinen, dürfte dabei um etwa 6’000 Arten liegen. Davon sind ungefähr 200 Pilzarten essbar und ebenso viele giftig.

Beim Pilz-Sammeln muss man sich also ganz genau achten, um nicht eine verhängnisvolle Fehlbestimmung zu machen. Telebasel geht mit Pilzkontrollerin Catherine Müller auf Pilz-Suche. Wie schnell liegt man daneben bei der Bestimmung? Und was hält die Pilzkontrolleurin von den Bestimmungs-Apps?

«Ich finde es gut, dass es solche Apps gibt.» (Telebasel)

«Die Benutzung der Apps setzt bereits ein grosses Wissen voraus.», meint Urs Ehrsam, Vorstandsmitglied Pilzverein Oberbaselbiet. «Wenn man nichts über Pilze weiss, läuft man Gefahr, dass man falsch läuft.» Pilzvereine seien häufig Seniorenvereine. Um das Interessen von Jüngeren zu wecken, habe der Schweizerische Verband habe extra Unterlagen ausgearbeitet. «Damit will man Wissen an Interessierte weitergeben, Verständnis wecken und das weiterführen.», sagt Ehrsam.

Urs Ehrsam über die Pilz-Apps. (Telebasel)

Hier geht’s zur Pilzkontrolle Basel-Stadt.

Tipps zum Pilze sammeln und die Adressen zu Pilzkontrollen in Baselland gibt es hier.

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