(Bild: Keystone)

Basel

Extrawünsche im Spital

Das Unispital Basel bietet einen International Service an. Dieser widmet sich, gemäss ‹20 Minuten›, Medizintouristen, also nicht-europäische Patienten. Den Privatpatienten wird damit zu einem reibungslosen Aufenthalt verholfen.

«Geht nicht, gibt es nicht» ist das Motto, sagt die Leiterin des Service-Centers, Simone Rüdlin, gegenüber ‹20 Minuten›.

Das Service-Center gibt es seit 2007, es dient als Ansprechpartner zu jeder Tages- und Nachtzeit. Einerseits würden diese Leistungen natürlich Mehreinnahmen für das Unispital bringen, andererseits werde die Klinik damit entlastet. Die Gäste, die das Angebot des Service-Centers in Anspruch nehmen, würden nicht nur Geld hier lassen, sondern auch skurrile Geschichten.

Skurrile Anekdoten

Rüdlin erzählt ‹20 Minuten› zwei Anekdoten. Eine Patientin aus den Emiraten habe beispielsweise einmal in der Nacht nach einem roten Apfel verlangt und dies sogar über das Haustelefon von Rüdlin. Dank enger Zusammenarbeit mit dem Trois Rois habe Rüdlin dort einen roten Apfel auftreiben können, der dann vom Sekretär der Patientin abgeholt wurde. Eine andere Patientin habe nach einem Aufenthalt im Unispital angerufen um 500 Decken aus dem Aufwachraum für ihre Verwandten zu bestellen, «sie seien so angenehm gewesen, hat sie gesagt», erzählt Rüdlin gegenüber ‹20 Minuten›.

Keine Bevorzugung

Solche Zustatzsleistungen seien natürlich etwas kostspielig, die Auslandspatienten müssen auch eine Dienstleistungspauschale bezahlen. Wie Rüdlin ‹20 Minuten› erzählte, habe der sogenannte Medizintourismus in den letzten Jahren zugenommen. Es werden sogar von Reiseagenturen Spitalaufenthalte im Ausland organisiert. Aber: «Es gibt keine Priorisierungen. Die medizinische Behandlung ist für alle gleich», sagt Simone Rüdlin laut ‹20 Minuten›.

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