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Der Telebasel News Beitrag vom 2. Oktober 2017.
Basel

Tramlinien-Chaos an der Heuwaage

Wie sollen die Gleisverbindungen rund um die Heuwaage in Zukunft aussehen? Eine Motion zeigt verschiedene Varianten vom ‹Opérabogen› bis ‹Margarethenbogen›.

In der Motion wird gefordert, dass die Tramschlaufe raschestmöglich zugunsten einer schöneren Heuwaage aufgehoben und entfernt werden solle.

Beat Leuthardt, der Initiator der Motion, schlägt folgende Varianten vor:

‹Opérabogen›:

Die Gleisverbindung zwischen der Inneren Margarethenstrasse und der Basler Binningerstrasse könne rasch und relativ günstig geplant und gebaut werden. Benötigt würde ein Doppelgleis, heisst es in der Motion. Neben dem, dass die Umsetzung technisch ohne Probleme machbar wäre, hätte die Entwicklung um das ‹Ozeanium› keine Abhängigkeit.

‹Margarethenbogen›:

Laut Motion habe der Bund bereits seine Zusicherung bestätigt (STEP). Diese Gleisverbindung betrifft den Abschnitt zwischen der Basler Binningerstrasse und der Basler Margarethenstrasse. Hier wäre der grosse Vorteil, dass keinerlei kantons- und gebietsfremde Ansprüche auf das Projekt mehr erhoben werden können, wie der Initiator der Motion einer Volksabstimmung entnehmen konnte.

Keine Variante ‹Nachtigallenwäldeli-Schlaufe›:

Bauarbeiten im Bereich des Nachtigallenwäldeli und nahe der Birsig würden störend wirken und ausserdem im Trambetrieb weite Fusswege für Fahrgäste bis zur Heuwaage und dem Basler Zentrum mitbringen. Die grossen Vorteile des ‹Opérabogen› und des ‹Margarethenbogen› sowie deren viel tieferen Kosten sprechen gegen eine Ersatzschlaufe, heisst es in der Motion weiter.

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