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Basel

Die 20 peinlichsten Kindernamen

Die beliebtesten Kindernamen 2016 waren Mia, Emma und Sofia für Mädchen und Ben, Jonas und Paul für Knaben. Auch wenn die klassischen Namen noch immer die Tabelle anführen, so gibt es immer wieder Eltern, die ihren Erfindergeist bei ihren Kindern ausprobieren wollen. Hier sind die 20 schlimmsten Kindernamen.

Knaben

1. Arsensius

Diese Eltern hatten wohl damals im Chemieunterricht nicht ganz aufgepasst. Ansonsten wüssten sie, dass Arsen ein chemisches Element ist, welches in bestimmter Kombination auch als tödliches Gift wirken kann. Es hat jedoch auch sein Gutes. Bereits im im 18. Jahrhundert wurde es als Arzneimittel eingesetzt. Heute wird ein sogenanntes ‹Arsentrioxid› als letzte Behandlungsoption in der Therapie einer Art der Leukämie angewendet.

2. Boy

Würde Boy ein Geschwisterchen erhalten, hiesse das vermutlich Girl.

3. Castor

Für alle, die die Serie ‹Orphan Black› gesehen haben, hat der Name Castor einen etwas negativen Beigeschmack. Denn in der Serie handelt es sich bei Castor um männliche Klone, die allesamt bösartig und gewalttätig sind.

4. Eitelfritz

Hier legt man dem Kind die Eitelkeit in die Wiege. Der Knabe darf nicht einfach ‹der Fritz› sein. Er ist ein ‹eitler Fritz›.

5. Faustinus

Eltern, die auf Goethe und seinen ‹Faust› stehen, sollten es bei ihrer Leidenschaft für das Lesen, Analysieren und Interpretieren belassen. Denn ihr Sohn kommt spätestens dann in die Schusslinie seiner Mitschüler, wenn in der Schule das Thema Deutsche Literatur behandelt wird.

6. Glaubrecht

Es birgt Gefahren, seinem Sohn diesen Namen zu geben. Denn eigentlich darf man mit ihm nicht diskutieren. Denn Glaube hat immer Recht.

7. Hermannus

Entweder haben sich die Eltern nicht gründlich informiert, dass das Wort Hermanos im Spanischen so viel wie ‹Brüder› bedeutet, oder sie haben ihrem Kind mit Absicht einen solchen Namen verpasst. Vielleicht wollen sie ja, dass ihr Sohn sich einmal einem Kloster anschliesst und dann effektiv einer der ‹Brüder› wird.

8. Manko

Schläft man zu wenig, macht man gerne auch mal vom Satz «Ich habe ein Schlafmanko» Gebrauch. Knaben mit diesem Namen sind also genau gesehen ihr Leben lang im Minus.

9. Peregrin

Peregrin mag wohl bei allen ‹Herr der Ringe›-Fans die Herzen höher schlagen. In Gedanken an den tapferen Hobbit Peregrin Tuk. Man darf dabei aber auch nicht vergessen, dass dieser Vorname eine noch ganz andere Bedeutung hat. Peregrin ist lateinisch (‹peregrinus›) und bedeutet nichts anderes als ‹fremd›, ‹ausländisch› und ‹Fremder›. Klar, irgendwie kommt man ja als Fremder auf die Welt. Aber die eigenen Eltern sollten ihr Kind doch bereits von der Geburt weg ins Herz schliessen – oder?

10. Waterloo

Also mal ganz ehrlich. Was bürgt man einem Kind auf, wenn man es nach der Schlacht benennt, bei der Napoleon Bonaparte gefallen ist? Die Schlacht bei Waterloo (15 km südlich von Brüssel) beendete Napoleons Herrschaft und führte zu dessen Verbannung auf die Atlantikinsel  St. Helena. Ein Name, der spätestens nach dem Geschichtsunterricht in der Schule zu einer Qual wird. Und speziell, wenn einer namens Waterloo auf jemanden namens Napoleon trifft.

Mädchen

1. Al-Aline

Kennt man Menschen aus dem Orient, hat man wohl schön öfters Namen in Verbindung mit ‹Al›, ‹El› und ‹Bin› gehört. ‹Al› heisst ‹Familie›. Tauft man sein Kind also Al-Aline, heisst dies soviel wie ‹Familie-Aline›. Macht irgendwie keinen Sinn. Also an alle Eltern ausserhalb dieser Kultur. Wenn ihr vom Orient begeistert seid, dann informiert euch richtig über Wortbedeutungen. Denn eigentlich setzt man diese Silben vor die Nachnamen, nicht vor die Vornamen.

Ein Beispiel:‹Scheich Hamad bin Kahlifa al Thani› ist der Sohn von Khalifa der Familie Thani. Al zeigt dabei die Zugehörigkeit zu einem Stamm/Clan/Familie. In dem Fall geht es um einen Stamm der Familie Thani. Scheich ist der Titel (analog Fürst in Deutschland, Österreich oder der Schweiz)

2. Bonita

Hier haben wir es wieder: Die wunderschöne Sprache des Spanischen, welches als Vornamen für ein Kind gebraucht wird. ‹Bonita› heisst so viel wie ‹schön›. Was ist nun, wenn man seinem Kind den Namen ‹schön› gibt? Was erwartet man wohl von jenem kleinen Mädchen?

3. Florida
London, Paris und jetzt noch Florida. Mal ehrlich, wieso kommt man auf die Idee, seinem Kind nach einem Städtenamen zu benennen? Irgendwann kommen dann noch Venedig, Roma und – wer weiss – Basilea.

4. Geilana

Hätte dieses Kind wählen können, hätte es sich wohl eher für den Namen ‹Bonita› entschieden. Denn ‹Geilana› ist schlicht und einfach nur peinlich. Man nehme das Wort geil und setze eine Verweiblichung hintendran. Voilà, fertig ist der Mädchenname.

5. Ingwer

Also, Inger ist ja schon etwas total geniales. Als Gewürz in Suppe, Eintopf oder im Tee. Aber seiner kleinen Tochter diesen Namen zu geben zeugt doch eher von Unkreativität als von Kreativität. Vielleicht hat die Mutter am Morgen der Geburt ja noch einen Ingwer-Tee getrunken und als Inspiration genommen.

6. Norbertine

Nur etwas besser als ‹Geilana› aber nicht minder schlecht kombiniert. Die Eltern wollten wohl einen Sohn ‹Norbert›. Leider gab es bei der Geburt ein Mädchen. Na dann gibt es halt die ‹Norbertine›.

7. Pepsi-Carola

Mal ehrlich. ‹Pepsi-Cola› ist schon eine Erfolgsmarke. Aber man kann ja sein Kind auch nicht ‹Starbucks› oder ‹Kentucky Fried Chicken› nennen. Da sind Probleme vorprogrammiert. Und, sind diese Namen nicht rechtlich geschützt?

8. Rapunzel

«Rapunzel, Rapunzel, lass mir dein Haar herunter!» Bei diesem Namen hat jeder, also wirklich jeder ein Bild im Kopf. Ein blondes Prinzesschen, welches in seinem Turm sitzt und auf den Erlöser wartet. Wieder ein Name, der seinem Träger als Vorurteil vorauseilt.

9. Trula

Trula? Da hört man doch sofort das Kasperlilied von «Tri, tra, trallala, tri, tra, trallala – de Chasperli isch wider da de Chasperli isch da!» Sorry liebe Eltern. Dieser Name ist ein absolutes No-Go.

10. Vollberta

Woran soll man nun denken? An ‹Vollbart› oder an die ‹volle Berta›? An was auch immer man beim Hören dieses Namens denken mag. Es ist weder das Eine, noch das Andere gut. Also, weg mit diesem Vornamen von der Ideenliste.

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