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Der Telebasel News Beitrag vom 15. September 2017.

Basel

Gegenstände der ‹Ryyputzete› werden ausgestellt

Einige Gegenstände, die vergangenes Wochenende aus dem Rhein gefischt wurden, werden nun für die Ausstellung im Historischen Museum Basel aufbereitet.

Über 100 Freiwillige packten letzten Samstagmorgen, 9. September 2017, mit an und zogen um die acht Tonnen Material aus dem Rhein. Dabei gab es auch kuriose Gegenstände wie ein Fondue Caquelon, mehrere Porzellanteller, Pistolen oder ein Fahrrad.

Bei der 10. ‹Ryybutzete› dabei war auch Mitarbeiter des Historische Museum Basel (HBM). Sie waren auf der Suche nach letzten Requisiten für ihre Ausstellung ‹Aufgetaucht – Basels geheimnisvolle Wasserwelt›. Das Museum will mit der Ausstellung zeigen, wie sich die Landschaft im Laufe der Zeit verändert und was im Dunkel unter der Wasseroberfläche verborgen liegt. Laut Pia Kamber, Kuratorin des Museums, liege der Fokus der Ausstellung zwar auf alten Gegenständen aus den verschiedensten Epochen, die Antiquitäten werden jedoch mit den «neuzeitigen» Funden aus dem Rhein ergänzt. Alles zusammen soll die unterschiedlichen Stücke aus unserer Kultur zeigen.

Unter dem Motto ‹rheingeworfen› werden die Fundstücke aus dem Rhein als persönliche Geschichten von Baslerinnen und Baslern in die Ausstellung integriert. «Für die Ausstellung mussten wir die Gegenstände aus dem Rhein zuerst sortieren und dann abspritzen, da alles, das aus dem Rhein kommt, einen starken Gestank von sich gibt. Danach wurden sie getrocknet und für die Ausstellung aufbereitet.», sagt Kamber.

Wer übrigens als Besucher seinen verlorenen Gegenstand in der Sammlung der Fundstücke entdeckt, darf sein Eigentum nach der Ausstellung behalten.

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