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Der Telebasel News Beitrag vom 13. September 2017.

Region

Ist ‹No Billag› auch die Meinung der Vertreter der Region?

Am Donnerstag, 14. September 2017, debattiert der Nationalrat über ‹No Billag› und den Gegenvorschlag der SVP. Wie äussern sich die Nationalräte aus der Region zur Gebührendiskussion?

Nicht nur der SRG, sondern allen gebührenfinanzierten Radio und Fernsehsendern der Schweiz weht in rauer Wind entgegen: Die ‹No Billag›-Initiative der Jungen SVP und FDP will ihnen den Geldhahn zudrehen. Ein Gegenvorschlag der SVP will die Gebüren auf 200 Franken halbieren. Morgen Donnerstag, 14. September 2017,  debattiert der Nationalrat darüber. Die Basler Parlamentarier in Bern sind gespalten.

Sollen Sie in Zukunft noch für ihr Radio- und Fernsehprogramm zahlen? Diese Frage stellt sich morgen der Nationalrat. Eine Initiative will nämlich die Billag-Gebühren abschaffen. Alle Sender sollen sich auf dem freien Markt behaupten.

Basler SVP-Nationalrat Sebastian Frehner:

(Video: Telebasel)

92 Prozent geht an das Bakom

450 Franken bezahlt jeder Haushalt an Radio- und Fernsehgebühren pro Jahr. Die Firma Billag zieht dieses Geld ein und gibt 92 Prozent davon der SRG. Vier Prozent gehen an private Radio- und Fernsehstationen wie zum Beispiel Telebasel. Den Rest kriegt das Bundesamt für Kommunikation.

Was bedeutet eine Abschaffung der TV-Gebühren für Telebasel?

Kurt Walser, Stiftungsrat Telebasel über die Folgen der Abschaffung der Gebühren für Telebasel. (Video: Telebasel)

Die Sender, die dieses Geld erhalten, müssen dafür einen Leistungsauftrag erfüllen. Bis jetzt ist die SVP die einzige Partei gewesen, die den Fernsehgebühren an den Kragen wollen. Morgen präsentieren sie aber auch einen Gegenvorschlag, die die Gebühren nur um die Hälfte kürzen will. Und diesen will nicht nur die SVP unterstützen, sondern auch die Freisinnigen könnten mitziehen.

Der Schlüssel der Billag-Gelder:

Die SRG bekommt 92 Prozent aller Billag-Gelder. (Grafik: Telebasel)

FDP-Nationalrätin Baselland Daniela Schneeberger sagt: 

(Video: Telebasel)

So würde etwas Druck auf die SRG ausgeübt, sagt Daniela Schneeberger aber die Finanzierung sei trotzdem gewährleistet.

Angst vor Qualitätsverlust

Dagegen stellt sich Silvia Schenker von der Basler SP. Werden die Gebühren gekürzt oder sogar gestrichen, befürchtet sie einen Qualitätsverlust.

(Video: Telebasel)

Die heisse Diskussion morgen wird sich voraussichtlich um den Gegenvorschlag drehen. Offenbar ist das ein Kompromiss der auch bei Mitte-Politikern Anklang findet.

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