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Der Telebasel News-Beitrag vom 23. August 2017

Basel

Baselbiet könnte mehr an Uni bezahlen

Die Universität Basel muss sparen. Dies vor allem aufgrund der Sparübungen aus dem Baselbiet. Federführend bei den Sparforderungen: Die Baselbieter SVP. Nun die Kehrtwende. Die SVP könnte sich sogar eine Verdopplung der Beiträge vorstellen.

“Wenn wir wissen, dass der Betrag so eingesetzt wird, wie es die gemeinsame Strategie will und eine Uni, die das richtig einsetzt, dann kann das viel Geld sein. Dann kann das eine Verdopplung sein des jetzigen Budgets, weil man dann ja weiss, dass das Geld zurückkommt”, sagt Oskar Kämpfer, Präsident der SVP Baselland.

Ein Paukenschlag, wenn man bedenkt, dass die SVP bis anhin eher für Kürzungen bei der Uni als für Beitragsaufstockungen stand. Dieser Kurswechsel der SVP beobachtet der Grüne Landrat Klaus Kirchmayr seit zwei Monaten. “Ich stelle fest, dass es eine deutliche Positionsänderung gibt von der SVP. Eine Positionsänderung, die immer noch mit martialischen Wörter daherkommt, aber trotzdem, ich stelle fest, dass die Kündigung des Uni-Vertrags mit Basel-Stadt kein Thema mehr ist.”

Mehrausgaben möglich

Die SVP verlangt aber Strategieänderungen seitens der Uni, damit mehr Geld gesprochen werden kann. Diese seien laut Kirchmayr aber grösstenteils bereits in Umsetzung. “Der Unterschied in diesem Bereich zwischen der SVP und der Regierung ist allenfalls noch, wer dann den Uni-Rektor wählen soll. Aber die meisten Forderungen im Thema Strukturen werden aus meiner Sicht jetzt erfüllt.”

Bis ins Jahr 2021 muss die Uni Basel mit dem Geld auskommen, das die Kantone in der Leistungsperiode 2018-2021 budgetiert haben. Dann scheint es aber durchaus möglich, dass wieder mehr Geld für die Uni fliessen wird.

Mehr dazu am 23. August 2017 ab 18:30 Uhr in den Telebasel News.

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