Eine Beamtin setzte die Schildkröte nach der Rettung wieder im See des Grüttparks aus. (Bild: zVg/Polizeipräsidium Freiburg)

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Schildkröte vor dem Überfahrenwerden gerettet

Langsam aber sicher entwickeln sich die Beamten des Polizeireviers Lörrach zu Tierexperten. Nachdem sie sich in jüngster Zeit nach Anrufen von Bürgern um Spinnen, Echsen, Schlangen und anderes Getier kümmerten, war 17. August 2017 eine Schildkröte an der Reihe.

Ein Passant entdeckte das Prachtexemplar auf einer Strasse unweit des Campingplatzes im Grütt. Da akute Gefahr bestand, dass das stattliche Tier überfahren wird, rief der Passant die Polizei.

Beamte griffen sich daraufhin eine geeignete Transportkiste, in die sie die etwa 30 cm grosse Schildkröte legten und in den Streifenwagen brachten, wo sie vor dem Verkehr sicher war.

Im Innenhof des Polizeireviers gab es dann für ‹Schildi› etwas Nahrung, während gleichzeitig Ermittlungen zur Herkunft des Tieres aufgenommen wurden. Letztlich stellte sich heraus, dass die Schildkröte mit mehreren Artgenossen im Grüttpark heimisch ist und den dortigen See bewohnt.

Daraufhin durfte sie nochmals mit dem Streifenwagen fahren und wurde anschliessend von einer Beamtin an einer seichten Stelle sanft ins Wasser gesetzt. Dort fühlte sich die Gelbbauch-Schmuckschildkröte sichtlich wohl, paddelte davon und tauchte im Schilf unter.

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