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Michael Santeler und Eduard Löw: zwei von acht ehrenamtlichen OK-Leuten, die den 34. «Bebbi-Jazz» stemmen.
Basel

Em Bebbi sy ‹Latin›-Jazz: Jetzt mit Mehrwegbecher!

Wer jedes Jahr 80'000 Besucher an ein eintägiges Open-Air lockt, muss etwas sehr richtig machen: Em Bebbi sy Jazz feiert am Freitag, 18. August 2017, seinen 34. Jahrgang mit 600 Musikern auf 31 Bühnen. Und erstmals mit dem amtlichen Basler Mehrwegbecher. Wie das achtköpfige Organisations-Team den Herkules-Job ehrenamtlich meistert, erzählen Michael Santeler und Eduard Löw, ab 18:40 Uhr.

Wichtig für den anhaltenden Erfolg ist mit Sicherheit der Charme: Der «Bebbi-Jazz», wie er auf der Strasse genannt wird, ist einer der letzten Non-Kommerz-Volksanlässe, wo Bürger für die anderen Bürger etwas «auf die Beine stellen», so dass es beiden gefällt: Ohne Konzept-Etepetete, ohne Werbe- und PR-Schlachten, ohne Preisexzesse, ohne Exklusivitäts-Schickeria, ohne Star-Hochnasen, ohne Polit-Profilierung, ohne Prolo-Abstürze. ‹Em Bebby sy Jazz› ist, wie man sagt, für die «gewöhnlichen Leute», sportlich-elegant – und niemals ordinär!

Der Latin-Star und der Stawa-Sprecher

Die Ausmasse, die der wichtigste Herbst-Innerstadt-Event angenommen hat, sind auch für Schweizer Verhältnisse spektakulär: 70’000 bis 80’000 Besucher, 600 Musiker, 80 Bands und Formationen aus der Region aber auch aus Übersee, 31 Bühnen. Der kubanische Star Tony Martinez, der auch schon am Montreux-Jazzfestival auftrat, ist mit seinem Power-Latin ebenso zu hören wie der Basler Stawa-Sprecher Peter Gill, der sein Klavier swingen lässt. Oder auch der melancholische Aargauer Singersongwriter Nick Mellow, der den DRS-3-Autofahrer am Morgen in Schwung bringt. Das Leitmotiv heisst dieses Jahr zwar «Latin», aber der Dixie-Fan kommt genau so auf seine Kosten wie früher auch.

Das Bier im Amtsbecher

Mit einem nur achtköpfigen, ehrenamtlichen Team wird der Stadt-Event organisiert: «Glatti Sieche» halt, wie man sagt, die Meisten beruflich stark engagiert, wie etwa Claraspitalchef Peter Eichenberger, die kein grosses Aufhebens um den Riesenaufwand machen, den sie auf sich nehmen. Dieses Jahr gibt es das Bier im amtlichen Mehrwegbecher. Begeistert ist man im «OK» nicht, der Aufwand ist gross, man macht es halt, hält «viele Sitzungen mit dem AUE» ab, ohne hysterische Medienmitteilungen aufzusetzen.

Im Talk reden der Sponsorring- und Gastro-Chef Michael Santeler und der Musik-Chef Eduard Löw vom Organisationskomitee über die Musik, den Becher und das Festival insgesamt, ab 18:40 Uhr.

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