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Der Telebasel News-Beitrag vom 13. August 2017.

Basel

Der Stadtkeller ist in neuen Händen

Die Traditionsbeiz erwacht nach einer langen Pause aus dem Dornröschenschlaf. Nun können nämlich die neuen Pächter Bekim Ademi und Thomas Herr am 14. August 2017 loslegen. Die Beiden möchten der gutbürgerlichen Küche ihrer Vorgänger treu bleiben. Beim Interieur gibt's aber ein paar Neuerungen.

An der Fasnacht ist der Stadtkeller stets proppenvoll. Die bekannte Mehlsuppe und die Dekoration ziehen dann so manchen in das urchige Lokal. Legendär ist auch die Weihnachtsshow mit fahrenden Modelleisenbahnen und fliegenden Engeln. Die Bierstube zum Stadtkeller beim Fischmarkt gehört sozusagen zum Basler Beizeninventar.

Während zweieinhalb Monaten war das Restaurant jedoch geschlossen. Die Inhaber, das Gastrounternehmens Gastrag, begaben sich nämlich auf die Suche nach einem neuen Pächter.

Das Rennen machten schliesslich Bekim Ademi und Thomas Herr, die sich das Pensum nun teilen. Beide sind in der Gastroszene keine unbeschriebenen Blätter. Ademi war während über zehn jahren Schichtleiter im Braunen Mutz, Thomas Herr arbeitet schon seit mehreren Jahren im Stadtkeller, den er im letzten halben auch Jahr leitete.

Altbewährte Küche, neue Aufmachung

Die beiden treten ein schweres Erbe an. Schliesslich ist die Erwartungshaltung an die Traditionsbeiz, in der manche Vereine und Fasnachtscliquen ihren Stammtisch haben, gross. Unvergessen bleibt auch der langjährige Wirt Heinz Proschek, der dem Lokal unter anderem mit der Weihnachtsshow einen einzigartigen Anlass bescherte.

Bekim Ademi und Thomas Herr versichern aber, dass sie die Kundschaft nicht enttäuschen wollen. «Wir werden es weiterhin so machen – gutbürgerlich und Schweizer Küche», sagt Ademi. Die Speisekarte soll noch um ein paar Gerichte, wie Ochsenschwanzsuppe mit Portwein oder um verschiedene Steaksorten erweitert werden.

Gleichzeitig soll das Biersortiment vom Zapfhahn aufgestockt werden.Eins verspricht Bekim Ademi:«Selbstverständlich bleibt die Basler Mehlsuppe».

Gewichtige Neuerungen gibt es vor allem bei Interieur: Die legendäre Bildergalerie an den Wänden wurde vorerst abgehängt. Stattdessen sollen die historischen Holzwände von 1911 wieder zur Geltung kommen.

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