Taylor Swift hat Gegenklage eingereicht. (Keystone/Evan Agostini/Invision/AP)

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Teilsieg für Taylor Swift gegen Radio-DJ

Im sogenannten ‹Po-Grapscher›-Prozess hat Taylor Swift einen Etappensieg erzielt. Sie sei nicht dafür verantwortlich, dass der Moderator David Mueller seinen Job als Radio-DJ verloren hat, entschied Richter William Martinez am 11. Agust 2017 in Denver.

Der Kläger habe den Vorwurf, die 27-jähtige Taylor Swift habe seinen Rauswurf provoziert, nicht belegen können.

Ein Urteil über Swifts Klage gegen David Mueller steht noch aus. Die Sängerin wirft dem Radio-Moderator vor, ihr im Juni 2013 bei einem kurzen Backstage-Besuch vor einem Konzert unter den Rock gegriffen zu haben. «Es war auf jeden Fall ein Grapschen, ein sehr langes Grapschen», sagte Taylor Swift am Donnerstag, 10. August 2017, im Zeugenstand.

Nach einem Anruf von Swifts Management verlor der damals 51-jährige kurze Zeit später seinen Job als DJ beim Lokalsender Kygo. David Mueller machte die Sängerin für das Ende seiner gutbezahlten Karriere verantwortlich und forderte wegen der bisherigen und künftiger Verdienstausfälle drei Millionen Dollar von ihr.

Einen Monat nach Muellers Klage hatte Taylor Swift Gegenklage gegen den DJ eingereicht. Sie verlangt einen symbolischen Euro von ihm – und, dass im Urteil seine Verantwortung anerkannt wird.

(sda afp)

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