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Gestartet mit 1'000 Besuchern ist die Street Parade heute ein Mega-Anlass. (Bild: Keystone)

Schweiz

Mega-Party mit Sonnenschein und guter Laune

Es ist nicht zu übersehen und auch nicht zu überhören: Die grösste Techno-Parade der Welt rollt durch Zürich. Hunderttausende tanzen an der 26. Street Parade zu lauten Beats rund um das Seebecken.

Eine Dutzend Flamingos vor dem Landesmuseum, Engelchen und Teufelchen auf der Bahnhofstrasse, Baywatch-Nixen und allerlei Fantasiekostüme am Bellevue: dazwischen erstaunte Touristen, die ihre Koffer durchs Gedränge rollen. Seit dem Morgen strömt das Party-Volk nach Zürich, viele per Extrazug oder per Bus.

Die meisten Besucherinnen und Besucher tragen Alltagskleidung wie Shorts und T-Shirts oder Jeans und Hoodies. Die etwas Mutigeren schmücken sich mit farbigen Perücken, Brillen oder ungewöhnlichen Kopfbedeckungen.

Schrill und schräg

Richtig bunt und schräg wird die Street Parade aber erst durch einzelne oder auch ganze Gruppen in ausgefallener Verkleidung, je schriller desto besser, mit Federn, Gold und Pailletten oder gar mit kunstvoller Körperbemalung.

Dabei muss man manchmal schon genau hinschauen: Sind die drei hier wirklich von der Strassenreinigung? Nein, sie sind zum Feiern da, aber eine Strasse weiter macht sich eine ganze Putzequipe bereit für den Einsatz. Denn schon während der Umzug läuft, sind Freiwillige unaufhörlich dabei, die Strassen sauber zu halten.

Vom Wetter begünstigt

Pünktlich um 13 Uhr begann das Warm-up auf den acht Bühnen entlang der Strecke. Die ersten der 25 Love Mobiles rollten eine Stunde später los. Die diesjährige Street Parade steht unter dem Motto ‹Love never ends› und soll wie in der Vergangenheit für Liebe, Friede, Freiheit und Toleranz werben.

Und einmal mehr wird die Street Parade vom Wetter begünstigt. Während es am Morgen noch kühl und regnerisch war, schaute pünktlich zur Street Parade die Sonne durch die Wolken. Viel besser als erwartet sei es, freute sich Mediensprecher Stefan Epli. Er rechnet mit 700’000 bis 900’000 Besucherinnen und Besuchern. Genauere Zahlen sollte es am Abend geben. (sda)

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