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Der Telebasel News Beitrag vom 17. Juli 2017

Basel

Soll Basel endlich Roger Federer ehren?

Nachdem Roger Federer mal wieder klar gemacht hat, dass er der beste Schweizer Sportler aller Zeiten ist, wird es Zeit, eine Diskussion wieder anzuheizen: Warum ist ausgerechnet in Basel immer noch nichts nach dem Meister benannt?

Die ganze Welt beneidet uns um den Baselbieter. Die Engländer würden ihn am liebsten zum Ritter schlagen. Andere Turniere und Orte haben sogar Strassen nach ihm benannt. Und wir Basler kriegen das nicht hin? Schätzen wir denn nicht, welch grossartiger Botschafter dieser Mann für unsere Stadt ist?

Auch in Biel gibt es inzwischen eine Roger-Federer-Allee. Die Einwilligung King Rogers zur Strassenbenennung hatten die Bieler Behörden bereits Ende 2011 erhalten. Dies sei kein einfaches Unterfangen gewesen, gab der Bieler Stadtpräsident Erich Fehr damals zu Protokoll. Der Tennisstar achte sehr auf eine sorgfältige Verwendung seines Namens und der ‹Marke› Roger Federer.

Erst, wenn der Tennis-Star tot ist?

Nun flammt die Diskussion also wieder auf. Allerdings ist es in Basel gar nicht so einfach, eine Strasse nach Roger Federer zu benennen, erklärte doch Paul Haffner, Präsident der Basler Nomenklaturkommission, gegenüber ‹Blick am Abend›: «Wir haben klare Richtlinien, was Strassennamen angeht.» Eine davon: Die Person muss, so makaber es klingt, bereits verstorben sein. Zudem «muss eine Strasse auch frei sein, um einen Namen zu erhalten», sagt Haffner.

So stimmten die telebasel.ch-User ab:

(Screenshot: telebasel.ch)

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