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Der Telebasel News Beitrag vom 14. Juli 2017.

Basel

‹Schafeck› geschlossen: Jetzt spricht der Anwalt

Die Gerüchteküche lief heiss - seit Telebasel berichtet hat, dass die Kultbeiz ‹Schafeck› geschlossen ist, herrscht im Kleinbasel helle Aufregung. Nun bestätigt der Anwalt der Hausbesitzerin: Das Wirtepaar verlässt das Lokal.

Die Nachricht schlug in Kleinbasler Kreisen ein wie eine Bombe: ‹Das Schafeck ist dicht› berichtete Telebasel vor einer Woche. Im Haus an der Utengasse befand sich schon im 15. Jahrhundert eine Schankstube, das ‹Schafeck› erfreut sich bis heute in Fasnachts- und Vereinskreisen grösster Beliebtheit.

Und jetzt das: Das Kultlokal macht zu?

Bisher wollten weder das Wirtepaar noch die Hausbesitzerin Stellung nehmen zu den Berichten. Nach über einer Woche meldet sich nun der Anwalt der Hausbesitzerin und Ex-Beizerin des Restaurants zu Wort: «Das Wirtepaar ist momentan in den Ferien, hat aber entschieden, den Mietvertrag nicht mehr weiterzuführen», sagt Anwalt Thierry Julliard gegenüber Telebasel.

Geordnete Übergabe

«In den nächsten Wochen verhandeln wir über die Auflösung des Mietvertrags, machen Inventarübergabe und regeln alle diese Modalitäten», so Julliard. Über die Gründe, warum das Wirtepaar den Mietvertrag auflöst, wollte sich der Anwalt der Hausbesitzerin nicht äussern.

Gemäss verschiedenen Informationen, die Telebasel zugetragen worden sind, soll sich das Ehepaar finanziell übernommen haben. Insbesondere die Eröffnung eines zweiten Lokals nur einige Meter weiter entfernt in der Utengasse (‹El Beso›), soll das Fass zum Überlaufen gebracht haben.

Bestätigen will Anwalt Julliard diese Gerüchte nicht. Das Wirtepaar, beziehungsweise deren Anwalt, waren heute für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

‹Schafeck› bald wieder offen?

Gemäss Thierry Julliard soll nun jemand gesucht werden, der der Kultbeiz wieder Leben einhaucht: «Wir werden sicher gegen Anfang September eine Wiedereröffnung ankündigen können. Früher wäre zu sportlich, aber wahrscheinlich wird es Anfang September sein».

Diese Ankündigung dürfte im Kleinbasel Erleichterung auslösen. So befürchteten viele Stammgäste bereits, dass das Beizensterben auch vor einer der ältesten Knillen von Basel nicht Halt machen würde:

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