Das Universitätsspital Basel soll weiterhin Maximalversorger sein. (Symbolbild: KEYSTONE/Gaetan Bally)

Region

Geplante Spitalfusion: Ein Überblick

Am Montag stellen die Gesundheitsdirektoren beider Basel die Details zur geplanten Spitalfusion vor. Telebasel schafft einen Überblick, damit Sie wissen, um was es am Montag, 3. Juli 2017, geht.

2020 sollen das Kantonsspital Baselland (KSBL) und das Universitätsspital Basel (USB) fusionieren. Laut den Regierungen beider Basel könnten die Spitäler so mindestens 70 Millionen Franken einsparen und die Kantone zusammen 10 Millionen Franken pro Jahr. Bereits im September 2016 liessen sich die Gesundheitsdirektoren in die Karten blicken, am Montag, 3. Juli 2017, präsentieren Lukas Engelberger (BS) und Thomas Weber (BL) die Details zur Planung.

Was ist bisher bekannt?

Eine Grafik über die Spitäler
Alle vier Spital-Standorte bleiben erhalten. (Grafik: Telebasel)
  • Voll ausgebaute Notfallstationen gibt es nur noch in Basel und in Liestal.
  • Stationäre Aufenthalte konzentrieren sich auf das Universitätsspital Basel.
  • Das Bruderholzspital bekommt eine neue ambulante Tagesklinik für beide Basel. Ausserdem wird die Orthopädie dort konzentriert.
  • Laufen wird zum Gesundheitszentrum mit Permanence.

Was wollen die beiden Regierungen damit erreichen?

Das Projekt «gemeinsame Gesundheitsregion beider Basel» wurde mit folgenden Zielen von den beiden Gesundheitsdirektionen ins Leben gerufen:

  • Die Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung beider Kantone soll verbessert werden.
  • Die Gesundheitskosten sollen gedämpft werden.
  • Die langfristige Sicherung der Hochschulmedizin in der Region.

Das Projekt steht auf zwei Pfeilern: Die gemeinsame Gesundheitsversorgung und die gemeinsame Spitalgruppe zwischen dem Universitätsspital Basel (USB) und dem Kantonsspital Baselland (KSBL).

Wie sieht der Zeitplan aus?

Am Montag, 3. Juli stellen die beiden Regierungen die Details zur gemeinsamen Gesundheitsregion vor und die Lösungsvorschläge gehen in die Vernehmlassung. Ausserdem prüft die Wettbewerbskommission (Weko) derzeit die Fusion der Spitäler.

2020 soll die Spitalgruppe gegründet werden. Davor sind aber Volksabstimmungen zu erwarten.

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