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Die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann über den Kulturvertrag. (Video: Telebasel)

Region

Umfrage: Sollen die Städter für die Baselbieter zahlen?

Mit dem Unideal können sich die meisten Parteien abfinden. Umstrittener ist der Kulturdeal der beiden Halbkantone. Denn: Die Städter sollen in Zukunft fünf Millionen Franken für die Baselbieter bezahlen. Was halten Sie davon?

Was ist Ihre Meinung?

«Eine Beitragsungleichheit, wäre eine Ohrfeige für den baselstädtischen Steuerzahler, welcher erneut zugunsten der Baselbieter Bevölkerung zur Kasse gebeten werden soll», schreibt die Basler SVP in einer Mitteilung. Schon heute würden substanzielle Besuchermassen in die vom Kanton Basel-Stadt zur Hauptsache finanzierten Institutionen kommen, heisst es weiter. Die Partei fordert deshalb bei einer Senkung der Beiträge aus dem Landkanton eine Anpassung der Ausgaben der Kulturbeiträge im gleichen Ausmass des Stadtkantons.

Entrüstung auch bei der SP und ihren Jungparteien

Auch die Juso Baselland stört sich an der Umverteilung der Kosten. «Bei der Kulturvertragspauschale halbiert der Kanton Basel-Landschaft seinen Beitrag und beweist damit einmal mehr, dass Kultur für die Baselbieter Regierung keinen hohen Stellenwert hat», heisst es in ihrer schriftlichen Stellungnahme.

Auch ihre Mutterpartei, die SP Baselland, zeigt sich «entsetzt» über die Beitragskürzungen: «Bereits heute leistet der Kanton Basel-Landschaft nur einen Bruchteil an die Kosten der Zentrumskultur, welche auch stark von Baselbieter Besucherinnen und Besuchern genutzt wird.» Ihre Kollegen im Stadtkanton reden von einem «Kulturellen Kalschlag durch Baselland». Sie begrüssen jedoch, dass der Basler Regierungsrat sich für einen «Status Quo» einsetzt.

Auch das Junge Grüne Bündnis Nordwest äussert sich unter dem Titel «5 Millionen für Satire über Baselbieter Regierung» zu dem Baselbieter Sparplänen und fordert den Landkanton auf: «Im Kanton Baselland müsste hierzu eine längst überfällige Steuererhöhung endlich umgesetzt werden.»

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