Auf dem Klybeckareal hat die Stadt Grosses vor. Es soll ein neuer Stadtteil entstehen. (Bild: Bau- und Verkehrsdepartement)

Basel

Vier Projektvorschläge für Klybeckareal

Auf dem Klybeckareal soll auf einer Fläche von über 300'000 Quadratmetern ein neues Wohnquartier entstehen. Das Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) hat vier Planungsteams aus Basel, Berlin, Frankfurt und Rotterdam damit beauftragt, verschiedene Ansätze aufzuzeigen, wie sich das Areal entwickeln könnte.

Der Basler Vorschlag

Das Team Diener & Diener sieht einen zentralen Platz vor, den ‹Klybeckplatz›, der das Herz des neuen Quartiers bilden soll. Dort sollen auch Tramlinien und die S-Bahn verkehren. Zwischen dem ‹Klybeckplatz› und der Wiese soll eine «lebendige Industriestrasse» platz nehme, wo vor allem gearbeitet und gewohnt wird.

Die Mauerstrasse soll hingegen vom Verkehr befreit werden und als grüne Achse und «Ökokorridor» fungieren. An ihrer Spitze plant Diener & Diener einen neuen öffentlichen Park am Rhein der für Freizeitaktivitäten genutzt werden kann, heisst es in der Medienmitteilung des BVD.

Der Vorschlag von Diener & Diener mit Vogt Landschaftsarchitekten. (Bild: Diener & Diener)

Der Berliner Vorschlag

Die gegebene Stadtstruktur soll laut dem Planungsteam von Hans Kollhoff aus Berlin im neuen Quartier weitergeführt werden. Nebst Wohnungen sollen insbesondere die Erdgeschosse für diverse Nutzungen wie Cafés, Läden und ähnliches herhalten. Das Zentrum des Quartiers, das «Étoile», soll von neuen Hochhäusern eingefasst werden, die sich «selbstbewusst» in der Stadtsilhouette zeigen. Vom neuen Mittelpunkt aus wird die Verbindung zum Rhein hergestellt, schreibt das BVD. Dort soll ein Bootshafen entstehen, von wo aus diversen Freizeitaktivitäten nachgegangen werden kann. Eine Brücke für Velofahrer und Fussgänger verbindet die beiden neuen Rheinufer miteinander.

(Bild: Team Prof. Hans Kollhoff)

Der Frankfurter Vorschlag

Das Team von AS+P und LOIDL schlagen ein «Stück Stadt» vor, dass sich aus vier Bausteinen bildet. Das «Wiese-Quartier» wo vor allem gewohnt werden soll; das «Flussquartier» welches den Kern bilden; dem «Horburg-Park»; der als Rückzugsort angedacht ist; und das «24-Stunden-Quartier» zwischen der Verlängerung der Mauerstrasse und der Dreirosenbrücke, dass als künftiger Ballungspunkt für das Stadtleben vorgesehen ist.

(Bild: AS+P, Frankfurt am Main)

Der Rotterdamer Vorschlag

Entlang der Mauerstrasser soll ein «Kulturband» (gelb eingefärbt) für öffentliche, soziale und kulturelle Nutzung entstehen, teilt das BVD mit. Es soll direkt mit dem restlichen Quartier verwoben werden. Ziel sei, «eine hohe Varietät im architektonischen Ausdruck und im Nutzungsprogramm. Wohnen soll bis ins Erdgeschoss möglich sein, mit autofreien Wohnzonen und Tiefgaragen.

(Bild: OMA, Rotterdam)

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